max. Größe 25 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 5 Fische
Beckengröße ab 100 cm Kantenlänge (160 Liter)
Wasser-
temperatur
24 bis 30  °C
Wasserwerte PH: 5 - 8 pH
GH: 2 - 18 °dH
KH: 1 - 8 °dGH
Futter Holz zum Abraspeln, gefrostete Erbesen und Wasserflöhe, Futtertabletten
Herkunftsland Panama, Kolumbien, Amazonasbecken
Zucht schwer

Haltung des Störwels

Die Pflege und Zucht der einzelnen Störwelsarten unterscheiden sich kaum voneinander. Obwohl Störwelse relativ groß werden, sind sie nicht besonders aktiv.

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Vergesellschaftung

Störwelse kann man mit ruhigen Buntbarschen Südamerikas oder Salmlern vergesellschaften.

Schwarmgröße

Eine Gruppe von bis zu 5 Individuen kommt mit einer Beckenlänge von 100cm aus.

Futter

Störwelsen muss man neben genügend Aufwuchsflächen und Holz zum Abraspeln als Zukost gefrostete Erbsen, Futtertabletten oder gefrostete Wasserflöhe bieten.

Störwels Haltung und FutterFoto: Grigorev Mikhail / shutterstock.com

Wasserwerte

Einmal eingewöhnt, sind Störwelse relativ robust. Die Wasserwerte sind dabei nicht besonders wichtig, sofern man sie konstant hält. Denn auf größere Schwankungen reagieren sie äußerst empfindlich, ebenso wie Veränderungen in der Aquarieneinrichtung.

Bei einem Wasserwechsel ist es deshalb wichtig, das Frischwasser zunächst in Temperatur und pH-Werten an das Aquarienwaser anzugleichen. Jede Veränderung bedeutet für den Störwels Stress, das gilt besonders für die ganz jungen und die alten Störwelse.

Ist man gezwungen die Fische in ein anderes Becken umzusetzen, dann sollte man auf alle Fälle das Wasser aus dem alten Aquarium wiederverwenden.

Sehr wichtig ist aber eine starke Strömung und optimale Sauerstoffversorgung, da Störwelse aus Fließgewässern stammen.

Aquarieneinrichtung

Zur Standardeinrichtung gehören, wie bei den meisten anderen Harnischwelsen auch, Moorkienwurzeln, da diese Welse Zellulose als Nahrungsbestandteil brauchen und deswegen gerne das Holz abrapseln.

Wenn man das Aquarium mit einer Schwimmpflanzendecke abschattet, lassen sich die Störwelse auch tagsüber blicken. Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten in Form von halben Tontöpfen oder –röhren sind ebenso unentbehrlich.

Aquarium für Störwelse einrichtenFoto: Aleron Val / shutterstock.com

Experten empfehlen die eine Hälfte mit waagerechten Wurzelästen auszustatten, während die andere Hälfte frei bleibt und mit feinkörnigem Sand als Bodenuntergrund bedeckt wird.

Andere Fachbücher raten stattdessen, auf einen Untergrund ganz zu verzichten, da die Störwelse zu Boden gesunkenes Futter nicht aufnehmen können, wenn es zwischen Sand und Kies gerät. Und wenn sie mit anderen Fischarten vergesellschaftet werden, nehmen diese ihnen die zwischen den Bodenkies geratenen Futterteile weg, da sie schneller sind und die Strörwelse haben das Nachsehen und verhungern.

Außerdem können Eigelege auf blankem Glasboden besser vor Verkeimung geschützt werden.

Nachzucht

Die Weibchen der Störwelse legen die Eier auf Totholz, im Aquarium aber eher auf Glasflächen, blanken Steinen oder breitblättrigen Wasserpflanzen ab. Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachzucht unter Aquarienbedingungen ist vor allem peinlichste Sauberkeit.

Störwels Eier an der Scheibe - ZuchtFoto: SergIII / shutterstock.com

Die Gelege werden dann ausschließlich von den Männchen bewacht. Nach Beobachtungen von Szmanski (2001) legt sich das Männchen dabei mit seiner ganzen Körperunterseite auf das Gelege, sodass die Eier vollständig bedeckt sind. Dann fächelt es mit seinen Flossen der Brut sauerstoffreiches, frisches Wasser zu.

Damit die Larven schlüpfen können, darf das Wasser nicht zu hart sein, da sonst sie Eischalen nicht aufplatzen können.

Eiern beim Aufplatzen helfen

Zur Not muss man mit einer feinen Präpariernadel etwas nachhelfen oder die Eier mit einer Glaspipette aufsaugen und dann aus etwa 20cm Höhe auf die Wasseroberfläche fallen lassen, damit die Eischalen platzen.

Für eine planmäßige Zucht lohnt es sich, das Gelege in eine große Glasschale zu überführen, mit Frischwasser zweimal täglich zu versorgen und das Wasser mit einigen Tropfen Methylenblau keimfrei zu halten. Allerdings kleben die Eier sehr gut am Untergrund fest. Man kann sie nur schwer ablösen.

Bereits nach 1 bis 2 Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische müssen mit sehr feinem Staubfutter, später mit gefrosteten Artemia-Nauplien oder einem Algenbrei auf einem flachen Stein versorgt werden.

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen der Mundpartie frisch geschlüpfter Störwelse zeigen zunächst keine Zähne, aber bereits nach einer Woche gut entwickelte Zahnreihen. Experten vermuten daher, dass die Jungfische anfangs feinstes Staubfutter und im Wasser suspendierte Algen abfiltrieren, aber bereist nach einer Woche in der Lage sind, mit Hilfe ihrer Zahnreihen wie die erwachsenen Störwelse Algen und Holz abzuraspeln.

Form und Färbung

Alle Sturisoma-Arten haben einen lang-gestreckten und sehr schlanken Körperbau. Der Kopf ist mit einem leicht schräg nach oben gebogenem Rostrum verlängert.

Fisch auf PflanzeFoto: Richard Bartz, Creative Commons 2.5 US-amerikanisch Unported

Ebenso charakteristisch für die Störwelse ist der lange Schwanzstiel. Rücken- und Brustflossen sind verhältnismäßig groß und haben eine spitzwinklig dreieckige bis sichelförmige Gestalt.

Die meisten Arten, so auch der Gold-Bartwels, haben einen dunkelbraunen Längsstreifen, der von der Rostrum-Spitze bis zur Schwanzflosse reicht.

Das Maul ist, wie bei der Mehrzahl der Harnischwelse, unterständig. Der Gold-Bartwels ist nur von Spezialisten sicher von den anderen Stör-Harnischwelsen zu unterscheiden.

Herkunft und Lebensraum

Stör-Harnischwelse kommen in Fließgewässern von Panama, Kolumbien und in dem Amazonasbecken vor. Bisher sind 15 Arten der Gattung Sturisoma bekannt, von denen man den Gold-Bartwels Sturisoma aureum am häufigsten in Aquarien hält.

Neben diesem Störwels gibt es den Sturisoma nigrirostrum aus dem Rio Ucayali, den Sturisoma panamense aus dem Rio Magdalena und den Rio Mamoni und den Stursioma festivum (Langflossen-Störwels) aus dem brasilianischen Amazonasbecken. Sie leben im Totholz langsam strömender Fließgewässer.

Weitere Arten kommen in Brasilien, Venezuela, Guyana und Panama vor.

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