max. Größe 9 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 5 Fische
Beckengröße ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter)
Wasser-
temperatur
23 bis 28  °C
Wasserwerte PH: 7 - 8 pH
GH: 15 - 30 °dH
KH: 5 - 20 °dGH
Aufenthaltsort Freiwasser
Futter Algenpulver, Kopfsalat, Trockenfutter, Wasserflöhen, Cyclops, Mückenlarven, Tubifex
Herkunftsland Amerika
Zucht einfach
Verhalten friedlich, schwimmfreudig
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Haltung des Spitzmaulkärpflings

Schwarmgröße

Der Spitzmaulkärpfling sollte in einem Schwarm von mindestens 5 bis 6 Fischen gehalten werden. Dabei ist es empfehlenswert pro Männchen 2 bis 3 Weibchen zu halten.

Vergesellschaftung

Der Spitzmaulkärpfling, ist ein friedlicher und ausdauernder Schwarmfisch, der sich auch gut für das Gesellschaftsbecken eignet.

Um unkontrollierte Kreuzungen zu vermeiden, sollte man die jeweilige Zuchtform (neben der Stammform gibt es die sogenannten Black Mollys, Lyratail-Mollys und Liberty-Mollys) halten und auch nicht mit dem Breitflossenkärpfling oder Segelkärpfling mischen.

Fische zur Vergesellschaftung sollten auch Brackwasser vertragen. Geeignet sind Zwergfadenfisch, Schwertträger, Guppy oder Platy.

Lebendgebärende Zahnkarpfen
Guppy
Foto: Tony Stock / shutterstock.com

Futter

Er ist wie kaum ein anderer Lebendgebärender Zahnkarpfen auf pflanzliche Kost angewiesen. Man füttert den Spitzmaulkärpfling mit Algenpulver, Kopfsalat, handelsüblichem Trockenfutter, Wasserflöhen und Cyclops, Mückenlarven und Tubifex.

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Wasserwerte

Der Spitzmaulkärpfling ist ein wärmebedürftiger Fisch. Die Wassertemperaturen sollten deshalb über 25°C liegen. Das Wasser sollte weder zu weich, noch sauer sein (pH nicht unter 7). Am wohlsten fühlt sich die Art in sauberem, „abgestandenem“, gut eingefahrenem Altwasser.

Aquarieneinrichtung

Spitzmaulkärpflinge sind fast ständig Bewegung und brauchen deshalb viel Freiraum zum Schwimmen. Das Aquarium sollte eine Mindestlänge von 80 bis 100cm haben.

Daneben ist für Rückzugsmöglichkeiten aus Steinen, Wurzeln und hartblättrigen, robusten Wasserpflanzen zu sorgen.

Nachzucht

Die Fortpflanzung im Aquarium ist unproblematisch. Die geschlechtsreifen Weibchen bekommen alle 25 bis 32 Tage Junge. Ein Seesalzzusatz von etwa 20 Gramm auf 10 Liter kann dabei hilfreich sein.

Jungfische sind mit fast 1cm Länge schon recht groß und wachsen bei entsprechender algenreicher Ernährung auch sehr schnell heran.

Schon gewusst?

Bleibt die Wassertemperatur konstant über 25°C, dann wachsen die Fische zu schnell heran und es bilden sich kleinbleibende Frühmännchen.

Black Molly

Das Foto zeigt zwei Black Mollys
Black Molly
Foto: Kocsis Sandor / shutterstock.com

Die bei Aquarianern beliebte Zuchtsorte Black Molly ist vermutlich durch die Kreuzung verschiedener gescheckter Wildstämme unter Aquarienbedingungen und die gezielte Auslese auf völlig schwarze Exemplare entstanden.

Es gelingt aber unabhängig davon immer wieder, aus gescheckten Wildpopulationen Black Mollys herauszuzüchten. Der Name Molly entstand aus einer Kurzform des ursprünglichen Gattungsnamen Mollienesia.

Erstaunlicherweise werden in den Aquarien ausschließlich Black Molly-Weibchen gehalten. Man hat inzwischen bei einer verwandten Art, dem Amazonas-Kärpfling (Poecilia formosa) festgestellt, dass es ebenfalls nur Weibchen gibt, die sich aber von Männchen verwandter Arten begatten lassen.

So wird zwar die Embyronalentwicklung der Jungen im Mutterleib in Gang gebracht, aber dabei kein Erbgut von den beteiligten Männchen auf die Brut übertragen. Dies könnte auch auf andere Arten wie den Spitzmaulkärpfling und die schwarze Zuchtsorte Black Molly zutreffen.

Liberty Molly und Leierschwanz-Molly

Von dem normalflossigen Poecilia sphenops-Typus wurde neben dem bereits erwähnten Black Molly der sogenannte Liberty Molly und der Leierschwanz-Molly (der lyraflossige sphenops-Typ) gezüchtet. Ähnliche Zuchtformen entstanden parallel dazu auch beim Segelkärpfling und dem Breitflossen-Kärpfling.

Das Foto zeigt einen Liberty Molly
Liberty Molly
Foto: Pavaphon Supanantananont / shutterstock.com

Beim Liberty-Molly haben die Männchen einen silbrig glänzenden, blau oder grün schimmernden Körper mit einer farbigen Rückenflosse. Die Rückenflosse ist an der Basis weiß, in der übrigen Fläche rot mit schwarzen Punkten oder Flecken und mit einem schwarzen Rand. Beim Idealtyp ist auch die Schwanzflosse rot gefärbt. Bei reinen Stämmen haben auch die Weibchen rötliche oder orangerote Flossen.

Die Rotschwanz-Mollys sind gescheckt oder völlig schwarz gefärbt bis auf einen roten oder gelborange-farbigen Saum der Schwanzflosse. Diese Sorte ist allerdings in den letzten Jahrzehnten nicht mehr gezielt weiter gezüchtet worden und allmählich aus den heimischen Aquarien verschwunden.

Der Leierschwanz- oder Lyratail-Molly trat zuerst beim Breitflossenkärpfling auf, wurde später auch bei dem Black Molly-Typen des Spitzmaulkärpflings herausgezüchtet. Bei ihm sind die oberen und unteren Schwanzflossenspitzen weit ausgezogen, der Hinterrand der Schwanzflosse nach Art einer Lyra leicht geschwungen.


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Form und Färbung

An den weit verstreuten Fundorten bildet der Spitzmaulkärpfling Populationen, die sich in Größe, Körperproportionen und Flossenform erheblich voneinander unterscheiden können.

Die wesentlich kleineren Männchen sind jedoch leicht an ihrem Gonopodium, der zu einem Begattungsorgan umgewandelten Afterflosse, zu erkennen.

Die Weibchen sind wesentlich größer und korpulenter gebaut.

Herkunft und Lebensraum

Der Spitzmaulkärpfling hat ein Verbreitungsgebiet, welches vom Süden Nordamerikas über Mittelamerika bis in den Norden Südamerikas reicht.

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