max. Größe 4 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 20 Fische
Beckengröße ab 60 cm Kantenlänge (54 Liter)
Wasser-
temperatur
20 bis 24  °C
Wasserwerte PH: 5.5 - 8 pH
GH: 1 - 15 °dH
KH: 1 - 15 °dGH
Futter Lbendfutter, Trockenfutter
Herkunftsland Peru
Zucht mittel

Haltung des Neonsalmlers

Mag sein, dass der Rote Neon dem Neonsalmler wegen seiner leuchtenderen Farben inzwischen den Rang abgelaufen hat.

Der Neonsalmler ist jedoch einfacher zu halten und zu züchten und daher Anfängern, die mit der Pflege und Zucht von Salmlern beginnen wollen, eher zu empfehlen.

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Vergesellschaftung

Der Neonsalmler ist ein lebhafter, aber friedlicher Schwarmfisch, der sich gut mit anderen südamerikanischen Kleinfischen, die ebenfalls nicht ganz so hohe Wassertemperaturen bevorzugen, vergesellschaften lässt.

Schwarmgröße

Der Neonsalmler ist ein ausgesprochener Schwarmfisch, deshalb sollte man wenigstens 20 Exemplare im Aquarium halten.

Futter

Als Nahrung nimmt er mit allen kleineren Futtersorten vorlieb. Man kann ihn mit handelsüblichem Trockenfutter, Wasserflöhen, Cyclops oder Artemia füttern.

Wasserwerte

Er ist tolerant gegenüber Wasserwerten und verträgt auch mittelhartes, neutrales Wasser.

Aquarieneinrichtung

Das Becken sollte wenigstens 60cm Länge haben. Zudem braucht es eine gedämpfte Beleuchtung (z.B. mit Hilfe einer Schwimmpflanzendecke) und einen dunklen Bodengrund.

Eine stellenweise dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Wasserpflanzen, Baumwurzeln, sowie einige Laubblätter –z.B. der Rotbuche auf dem Beckengrund ist zudem unabdingbar.

Dies kommt dem natürlichen Lebensraum des Neonsalmers in den Klar- und Schwarzwasserbächen des tropischen Regenwaldes am nächsten.

Die Neonkrankheit

Der Neonsalmler ist besonders anfällig für die nach ihm benannte Neonkrankheit.

Erkrankte Fische erkennt man an den fleckenartigen Aufhellungen im Bereich des Schwanzstieles. Schließlich verkrümmt sich das Rückgrat und die Flossen beginnen zu faulen.

Soweit darf es nicht kommen. Damit nicht der ganze Schwarm befallen wird, müssen die erkrankten Fische schon im Frühstadium der Neonkrankheit aus dem Becken entfernt werden.

Verursacher der Neonkrankheit sind Mikrosporidien der Art Pleistophora hyphessobryconis. Die Neonkrankheit bleibt aber längst nicht auf den Neonsalmler beschränkt. Hier fällt sie nur besonders auf, da der Fisch rasch die Leuchtkraft seiner Farben verliert.

Befallen werden auch andere Salmlerarten und Barben. Der Rote Neon ist davon seltener betroffen, bei ihm tritt häufiger die sogenannte Falsche Neonkrankheit, der Weißmaulkrankheit Columnaris oder eine bakteriellen Infektion mit Nocardia asteroides, auf.

Bei der Echten Neonkrankheit zerstören die Zysten und Sporen des Erregers die Muskelfasern, sodass die betroffenen Muskeln weiß werden. Die Krankheit kann jedoch auch lange Zeit unerkannt bleiben, befallene Neonsalmler zeigen oft lange Zeit keine Symptome.

Abgestorbene Neonsalmler werden von ihren Artgenossen oft angeknabbert. Ein weiterer Übertragungsweg ist der von erkrankten Fischen ins Wasser ausgeschiedene Urin.

Daher gilt es, kranke oder bereist abgestorbene Fische so schnell wie möglich aus dem Aquarium zu entfernen. Den restlichen Schwarm hält man für eine Zeit lang unter strikter Quarantäne. Im Aquarien muss man äußerste Hygiene (häufiger Wasserwechsel) einhalten.

Nachzucht

Die Nachzucht des Neonsalmlers ist im Laufe der Generationen einfacher geworden. Er braucht ein Ablaichbecken mit kristallklarem, sauberem Wasser, das sehr weich und leicht sauer sein sollte (bis 1,5°dH und pH-Wert zwischen 6,0 und 6,5).

Wichtig ist vor allem, dass das ausgewählte Zuchtpaar, das Männchen und das Weibchen mit einem deutlich sichtbaren Laichansatz, gut miteinander harmoniert.

Der Neonsalmler ist ein Freilaicher, der seine Eier im Dickicht feinfiedriger Pflanzen (Myriophyllum und Javamoos) ablegt. Das Aquarium muss vollkommen abgedunkelt sein, der Laichvorgang vollzieht sich meist nachts oder in der Morgendämmerung.

Man muss dem Zuchtpaar genügend Zeit lassen, bis auch das Männchen seinen Beitrag geleistet und die Eier besamt hat. Dann kann man die Elterntiere heraus fangen und ins allgemeine Aquarium zurücksetzen.

Nachdem die Larven geschlüpft sind und der Dottersack aufgezehrt ist, füttert man sie mit sehr kleinem Lebendfutter, Infusorien, Rädertierchen und Pantoffeltierchen. Nach einiger Zeit kann man dann zu Nauplien von Artemia und Cyclops und sehr feinem Staubfutter übergehen.

Form und Färbung

Der Neonsalmler hat wie die meisten Salmler auch eine Fettflosse.

Die türkisblaue Längsbinde reicht vom Auge bis auf Höhe der Fettflosse.

Vom Roten Neon unterscheidet er sich vor allem dadurch, dass die rotleuchtende Körperfläche unterhalb des blauen Längsbandes erst auf Höhe der Bauchflosse beginnt und bis in die Schwanzflosse hinein reicht. Das Rot des Roten Neons füllt die ganze untere Körperpartie aus.

Der Rücken hat eine dunkel olivgrüne Färbung, die Bauchunterseite ist gelblich weiß gefärbt. Die Iris des Auges leuchtet grünblau.

Die Flossen des Neonsalmlers sind farblos, nur die Strahlen der Rückflosse sind milchig weiß gefärbt.

Weitere interessante Informationen

Der Neonsalmler stammt im Gegensatz zum Roten Neon heutzutage fast ausschließlich aus Nachzuchten (und zwar nicht aus Südamerika, sondern vor allem aus Südostasien), er lässt sich relativ einfach vermehren, wird aber nicht so alt wie der Rote Neon.

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