max. Größe 6 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
21 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 6.5 - 7.5 pH
GH: 7 - 14 °dH
Zucht mittel

Lebensraum des Gelben Zwergbuntbarsches

In Südbrasilien und Nordargentinien kommt der Gelbe Zwergbuntbarsch in klaren, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit reichlich Wasserpflanzenbewuchs vor. Er sucht dort zwischen Baumwurzeln oder Schwimmpflanzen Schutz. Je nach Fundort kann die Körperfärbung des Gelben Zwergbuntbarsches recht unterschiedlich ausfallen.

Merkmale, Form und Färbung

Der Körper des Gelben Zwergbuntbarsches ist nicht ganz so lang gestreckt wie beispielsweise beim Apistogramma agassizii, aber seitlich deutlich abgeflacht. Die Männchen werden fast doppelt so groß wie die Weibchen. Bereits bei einer Körpergröße von 4cm zeigen sich die geschlechtsspezifischen Merkmale in Form und Färbung. Die Männchen haben eine grün-grau gefärbte Rückenpartie, die Flanken sind grau-gelblich und die Bauchseite und die Kehle leuchtend gelb gefärbt. Die Körperseiten zeigen je nach Verhalten der Männchen oft zusätzlich einen bläulichen Schimmer. Auf dem Kiemendeckel und unterhalb der Augenpartie sind grünlich leuchtende kleine Punkte und Striche zu sehen. Rücken- und Afterflosse sind vorne grün-bläulich schimmernd, in der hinteren Hälfte eher gelblich gefärbt. Auf der Basis der Rückflosse sind mehrere dunkle Flecken zu erkennen, die sich zum Teil bis auf die obere Rückenpartie ausdehnen. Die Schwanzflosse ist hell-gelb, die spitz ausgezogenen Bauchflossensind intensiv gelb gefärbt. Bei Erregung der Männchen sind zusätzlich dunkle Querbinden und Längsstreifen zu sehen.

Die Weibchen sind deutlich kleiner als die Männchen und dunkler, zur Laichzeit aber gelb gefärbt.

Haltung des Gelben Zwergbuntbarsches im Aquarium

Der Gelbe Zwergbuntbarsch kann paarweise in einem kleineren Aquarium von 60cm Kantenlänge (50 Liter Volumen) gepflegt werden. In größeren Aquarien kann er auch in Gesellschaft mit Salmlern oder mit mehreren anderen Gelben Zwergbuntbarschen gehalten werden.

Die Beckeneinrichtung entspricht der des Apistogramma bitaeniata. Auch hier ist ein dunkler Bodenuntergrund mit einem kleinen Anteil an Torf zu empfehlen. Über dunklem Untergrund stehend fühlen sich die Männchen sichtbar wohl und zeigen ihre prachtvolle Färbung. Der Apistogramma borellii ist angeblich sehr empfindlich gegenüber eines verunreinigten Aquariumwassers, welches aus diesem Grund alle 4 bis 7 Tage teilweise gegen Frischwasser ausgetauscht werden sollte. Der Gelbe Zwergbuntbarsch kann an alle Futtersorten gewöhnt werden.

Nachzucht des Gelben Zwergbuntbarsches

Der Gelbe Zwergbuntbarsch ist ein paarbildender Versteckbrüter. Nach MEYER (1989) zeigen rangniedrige Männchen des Gelben Zwergbuntbarsches eine eigentlich für die Weibchen typische Körperfärbung. Mit dieser Tarnung können sie den Attacken des Alpha-Männchens entgehen. Das geht teilweise sogar soweit, dass diese Pseudoweibchen ein eigenes Weibchenrevier bilden können. Bei einem ausreichenden Angebot an Versteckmöglichkeiten und Bruthöhlen, in Form eines Blumentopfes oder halbierten Kokosnussschalen, kann der Apistogramma borellii selbst in einem kleineren Aquarium von 50 bis 60cm Länge im Harem, d.h. 1 Männchen mit mehreren Weibchen, gehalten werden.

Wichtige Bedingungen für eine erfolgreiche Zucht sind zum einem ein weiches Wasser mit einer Gesamthärte von höchstens 5°dH und zum anderen Wassertemperaturen zwischen 25 und 28°C.

Jedes Gelege hat, trotz der geringen Größe der Weibchen, immerhin bis zu 70 Eier. Der Laichakt und die Aufzucht der Jungfische gleichen der Beschreibung beim Apistogramma bitaeniata. Allerdings gehen die Geschlechter des Gelben Zwergbuntbarsches etwas friedlicher miteinander um. Manchmal dürfen sich die Männchen nach SCHMIDT (1997) sogar an der Aufzucht der Jungen beteiligen. Meist verbleiben sie aber in ihrer Rolle als Verteidiger des Brutreviers. Die Jungfische werden, sobald sie frei umher schwimmen, mit Infusorien (Rädertierchen und Pantoffeltierchen) und Mikrowürmchen gefüttert. Später kann man dann zu Artemia-Nauplien und schließlich zu Kleinkrebsen übergehen. Auch im Aufzuchtbecken ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufzucht der Fische.

MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische.- Bibliographisches Institut Leipzig.SCHMIDT, J. (1998): Zwergcichliden. – bede Verlag, Ruhmannsfelden.

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