max. Größe 9 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 2 Fische
Beckengröße ab 60 cm Kantenlänge (54 Liter)
Wasser-
temperatur
21 bis 30  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.5 pH
GH: 2 - 20 °dH
KH: 5 - 15 °dGH
Futter Lebendfutter, Trockenfutter
Herkunftsland Brasilien
Zucht einfach

Haltung des Türkisblauen Tüpfelbuntbarsches

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Vergesellschaftung

Türkisblaue Tüpfelbuntbarsche sind friedliche Fische, die in einem größeren Gesellschaftsaquarium mit ruhigeren, friedlichen Salmlern oder mit höhlenbrütenden Zwergbuntbarschen vergesellschaftet werden können.

Mit höhlen- und versteckbrütenden Zwergbuntbarschen deshalb, weil die Tüpfelbuntbarsche selbst zu den Offenbrütern gehören.

Schwarmgröße

Den Türkisblauen Tüpfelbuntbarsch pflegt man am besten paarweise in einem kleineren Becken ab 60cm Kantenlänge.

Futter

Die Tüpfelbuntbarsche lassen sich am besten mit kleinem Lebendfutter (planktischen Kleinkrebsen, wie Cyclops, Daphnien u. ä.) versorgen, können aber auch an Trockenfutter gewöhnt werden.

Wasserwerte

Auch wenn dieser Tüpfelbuntbarsch robust ist, ist er doch anfällig gegen Darmparasiten und Fischkrankheiten.

Daher sollte man im Aquarium, wie überhaupt für alle Zwergbuntbarsche, auf Hygiene achten. Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel, eine leistungsfähige Filteranlage und eine kräftige Durchlüftung zur Sauerstoffanreicherung sind sehr wichtig.

Experten schildern, dass der Tüpfelbuntbarsch in stärker verunreinigtem Aquariumwasser hervorquellende Augen bekommt und sogar erblinden kann.

Aquarieneinrichtung

Das Becken sollte stellenweise dicht bepflanzt sein. Als Bodengrund wird Feinkies gewählt, der teilweise mit einigen größeren Kieselsteinen aus kalkfreiem Material bedeckt wird.

Nachzucht

Die erfolgreiche Nachzucht des Türkisblauen Tüpfelbuntbarsches hängt davon ab, ob den Fischen genügend Ablaichplätze im Zuchtbecken geboten werden. Dazu dienen schräg stehende, flache Steine und Wurzelstücke.

Die Tüpfelbuntbarsche sind sogenannte Offen- oder Substratlaicher, die ihre Gelege an solchen exponierten Stellen ablegen. Ein Gelege kann dabei bis zu 300 Eier haben.

Die Aufzucht durch die Elterntiere gelingt jedoch meist nicht auf Anhieb und ist oft erst beim dritten oder vierten Wurf von Erfolg gekrönt. Die Larven schlüpfen nach etwa 2 Tagen.

Nach 8 bis 10 Tagen beginnen sie als Jungfische umher zu schwimmen. Dann kann man sie mit gesiebtem Tümpelplankton als Erstfutter versorgen. Später geht man zu Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen über.

Form und Färbung

Unterscheidung der Arten

Der Türkisblaue Tüpfelbuntbarsch ist eine von 7 Arten der Gattung Laetacara, die man aufgrund besonderer Merkmale aus der früheren Gattung Aequidens ausgegliedert hat.

3 Arten der Gattung Laetacara rechnet man auf Grund ihrer geringen Größe zu den südamerikanischen Zwergbuntbarschen. Darunter auch der Tüpfelbuntbarsch. Die anderen werden größer und zählen deshalb zu den Großbuntbarschen.

Der Türkisblaue Tüpfelbuntbarsch hat eine relativ hochrückige und seitlich stark abgeflachte Körperform mit einem verhältnismäßig großen Kopf.

Färbung des Männchens

Die Rückenpartie ist braun- bis olivgrün gefärbt, die Flanken sind dagegen silbergrau bis grün, manchmal auch dunkelblau. Die Bauchseite ist silbrig bis goldfarben.

Auf den Wangen und auf den Kiemendeckeln sind viele blaue Strich- und Tüpfelmuster zu sehen (daher der deutsche Name Tüpfelbuntbarsch). Die Schuppen haben teilweise einen dunklen Rand, besonders innerhalb der Rückenpartie.

Die Iris ist goldfarben und geht in der oberen Hälfte in einen intensiven Rotton über.

Der Laetacara curviceps hat drei große, dunkle, aber etwas unscharf begrenzte, Flecken: Einen auf der Schwanzwurzel, einen in der Körpermitte und einen unmittelbar hinter dem Kiemendeckel.

Die Rückenflosse zeigt ein besonders lebhaftes Farbmuster. Die Flossenbasis ist bläulich-grün gefärbt, die Mitte eher goldfarben und der oberen Flossenrand ist grün-weiß gefärbt, wobei als Krönung manchmal noch rote Spitzen dazukommen.

Die Afterflosse des Männchens ist lang ausgezogen. Die Schwanzflosse ist grün gefärbt mit bogenförmig angelegten Reihen aus türkisblauen Tüpfeln. Die Bauchflossen sind hell blaugrün, die Brustflossen sind grün gefärbt.

Das Weibchen

Das Weibchen ist unscheinbarer gefärbt. Die After- und Rückenflosse sind nicht wie beim Männchen ausgezogen.

Herkunft und Lebensraum

Der Laetacara curviceps stammt aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, wo er vor allem strömungsarme, aber pflanzenreiche Uferbereiche der Gewässer besiedelt.

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