max. Größe 120 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 1 Fische
Beckengröße über 500 Liter
Wasser-
temperatur
24 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.5 pH
GH: 2 - 15 °dH
Futter Garnelen, Flusskrebse, Insekten, Fische
Herkunftsland Südamerika
Zucht mittel

Haltung des Arowana

Der Arowana, auch Gabelbart oder Silbergabelbart genannt, ist ein Verwandter des Arapaima, der mit bis zu 4m Länge der größte Süßwasserfisch der Erde ist.

Der Arowana wird allerdings „nur“ 1,20m lang, 12 kg schwer und bis zu 20 Jahre alt.

Die Jungfische kann man auch im eigene, möglichst großen Becken halten. Die Haltung ausgewachsener Exemplare bleibt öffentlichen Schauaquarien vorbehalten.

Der Arowana ist ein geschickter Schwimmer  und kann dank seiner schlangenartigen Körperform fast auf der Stelle wenden.

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Vergesellschaftung

Der Arowana ist ein Raubfisch, der auch recht aggressiv werden kann und kleineren Fischen als Beute nachstellt.

Man kann ihn deshalb nur in großen Aquarien zusammen mit ähnlichen großen, aber friedlichen Fischen zusammen pflegen.

Schwarmgröße

Arowana sind untereinander recht aggressiv, deshalb sollte man im Aquarium am besten immer nur ein Exemplar halten

Futter

Der Arowana braucht viel Lebendfutter. Da gehen dann auch viele Futterreste daneben, die sich am Beckenboden sammeln und dort sich allmählich zersetzen würden. Diese müssen entsorgt werden.

Er ist als Allesfresser nicht wählerisch. Sein Beutespektrum reicht von größeren Insekten, Fischen, Fröschen und Reptilien bis zu dicht über dem Wasser fliegenden Fledermäusen.

Im Aquarium versorgt man ihn stattdessen mit Garnelen und Flusskrebsen, Fischen und Insekten.

Wasserwerte

Damit die Wasserqualität nicht unter den Futterresten leidet, braucht man eine ausreichend große Filteranlage mit einem entsprechenden Fördervolumen.

Darüber hinaus ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel unerlässlich.

Besondere Aquarieneinrichtung

Aquarien Abdeckung

In seiner topischen Heimat springt der Arowana auch über die Wasseroberfläche hinaus und versucht kleinere Tiere, die auf Ästen und Pflanzen oberhalb des Wasserspiegels sitzen, zu schnappen.

Der Arowana hält sich meist in der Beckenmitte und in den oberen Wasserschichten auf. Da er gerne springt, muss das Aquarium dicht schließend und sicher mit einer Glasscheibe abgedeckt werden.

Da der Arowana aber auch immer wieder zur Wasseroberfläche kommt, um Luftsauerstoff zu atmen, muss zwischen Wasserspiegel und Abdeckscheibe ein ausreichend großer Abstand bleiben.

Wasservolumen

Auch für kleinere, noch nicht ausgewachsene Exemplare des Arowana braucht man bereits ein großes Aquarium mit wenigstens 4.500 Liter Wasservolumen.

Ausgewachsende, 1 bis 1,2m lange Arowana können nur in sehr großen, öffentlichen Schaubecken der Zoos oder Exotarien gehalten werden.

Bodengrund

Der Bodengrund sollte hauptsächlich mit feinem, sauberem Sand bedeckt sen. Das Aquarium muss aber trotzdem gut strukturiert sein, z. B. mit größeren, stabil montierten Steinen und Mangrovenholz-Wurzeln.

Bepflanzung

Für eine Bepflanzung kommen, wenn überhaupt, nur robuste, sogenannte Barschpflanzen infrage, z. B. Riesenvallisnerien.

Fischwissen

Erreichbare Größe

Arowana werden in ihren Heimatgewässer bis zu 1,20m lang und bis zu 12kg schwer.  Ausgewachsene Exemplare von 1 m Länge sieht man nur in großen Schaubecken. Im Hobbyaquarium kann man nur die Jungfische halten.

Form und Färbung

Arowana haben eine lang gestreckte, seitlich stark abgeflachte Körperform. Der ganz Körper ist, abgesehen vom Kopf, mit großen, sechseckigen Schuppen lückenlos bedeckt.

Sie haben eine große, steil nach oben gerichtete Maulspalte mit einem kräftigen Unterkiefer. Unter der wulstigen Unterlippen sitzen zwei kleine, grünlich oder blau gefärbte Barteln.

Die Rückenflosse setzt sehr weit hinten an, im Gegensatz zur mehr als doppelt so langen Afterflosse. Die Schwanzflosse ist dagegen eher winzig klein. Die Bauchflossen sind fadenförmig spitz ausgezogen. Die Brutflossen sind lang und sehr schmal.

Junge Arowana sind grünlich gelb gefärbt. Ausgewachsene Exempalre schimmern dagegen silbern, daher der Name Silbergabelbart, manchmal auch goldfarben.

Ausgewachsen Arowana-Männchen haben eine längere Afterflosse, einen längeren Unterkiefer als die Weibchen. Die Weibchen sind außerdem korpulenter.

Nachzucht

Einmal pro Jahr können sich die ausgewachsenen Arowana fortpflanzen.

Die Balz ist einfach und kurz. Männchen und Weibchen umkreisen sich, schütteln ihre Köpfe, bis sie schließlich nach einigen Tagen ablaichen. Arowana sind Maulbrüter.

Nachdem das Weibchen die etwa 1,5cm großen Eier in einer Sandgrube abgelegt hat, sammelt das Männchen die Eier mit seinem Maul auf.

Dort verbleiben sie bis zu 2 Monate, bis die bereits 10cm langen Fischlarven schlüpfen.

Weitere interessante Informationen

In China hält man den Silber-Drachen-Fisch, wie der Gabelbart dort genannt wird, gerne in großen Aquarien und Teichen als Glückssymbol, weil er mit seiner besonderen Körperform an einen Chinesischen Drachen erinnert.

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