max. Größe 45 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 2 Fische
Beckengröße über 500 Liter
Wasser-
temperatur
23 bis 29  °C
Wasserwerte GH: 5 - 30 °dH
Futter Insektenlarven, Regenwürmer, Wasserschecken, Tiefkühlerbsen
Herkunftsland Amazonasgebiet
Zucht mittel
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Haltung des Pfauenaugenbuntbarsches

Der Pfauenaugenbuntbarsch wird am besten in einer Gruppe in einem entsprechend großes Becken von 250m Länge, das entspricht etwa 1.000 Liter, gepflegt.

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Vergesellschaftung

Die Pfauenaugenbuntbarsche können durchaus mit anderen ruhigen, großen Cichliden vergesellschaftet werden, sofern das Becken groß genug ist und zahlreiche Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten bietet.

Futter

Man füttert die Fische mit größeren Insektenlarven, Regenwürmern, Wasserschecken, und ab zu brauchen sie auch etwas pflanzliche Nahrung, z.B. Tiefkühlerbsen.

Wasserwerte

An die Wasserwerte stellen die Pfauenaugenbuntbarsche keine besonderen Ansprüche. Sie gedeihen in weichem bis hartem Wasser (bis 30°dH), pH-Werten um den Neutralpunkt (pH ~7) und Wassertemperaturen zwischen 2 und 26°C.

Wöchentlich sollte man etwa ein Viertel des Beckenwassers gegen Frischwasser austauschen.

Aquarieneinrichtung

Als Bodengrund wird eine dicke Schicht aus Kies und Sand genommen. Zur Beckeneinrichtung gehören einige große Moorkienwurzeln und größere, flache Steine.

Pfauenaugenbuntbarsch - Haltung im AquariumFoto: Edvard Ellric / shutterstock.com

Da die Pfauenaugenbuntbarsche nicht gerade zimperlich mit Pflanzen umgehen, verzichtet man am besten ganz auf eine Bepflanzung. Ihnen eilt ein Ruf als gewalttätig, fressgierig und räuberisch voraus.

Nachzucht

Zur Zucht sollten die Pfauenaugenbuntbarsche am besten paarweise zusammengesetzt werden. Bereits ab einer Körperlänge von 15 bis 20cm sind die Jungfische geschlechtsreif und man kann sie in ein etwas kleineres Becken (ca. 150 Liter) setzen.

Astronotus ocellatus Zucht und JungfischeFoto: ymphotos / shutterstock.com

Ablaichbecken für völlig ausgewachsene Pfauenaugenbuntbarsche sollten dagegen ein Volumen von rund 500 Litern haben. Die Wassertemperatur im Zuchtbecken erhöht man etwas (maximal 29°C).

Pfauenaugenbuntbarsche sind Substratlaicher. Sie putzen zunächst einen größeren, flachen Stein sorgfältig blank, um dann darauf abzulaichen.

Die Gelegegröße kann bei ausgewachsenen Weibchen bis zu 2000 Eier oder mehr betragen.

Die neu geschlüpften Fischlaven werden von beiden Eltern in eine, in der Nähe angelegte, Sandgrube umquartiert und dann immer wieder in weitere Gruben umgebettet, bis die Jungfische schließlich frei umher schwimmen. Die Jungen werden nun von beiden Eltern geführt.

Nun muss man täglich ein Teil des Aquarienwassers wechseln und die bereits recht gefräßigen Jungfische mit reichlich Futter versorgen. Zunächst bietet man ihnen Artemia-Nauplien und Grindalwürmchen.

Stellenweise wurde auch beobachtet, dass sich die Jungen in den ersten Tagen vom Hautsekret der Eltern ernähren. Damit die Wasserqualität dabei nicht „kippt“, muss man für eine kräftige Filterung und Belüftung sorgen.

In den ersten Wochen sehen die Jungfische völlig anders aus, als ihre Eltern. Sie haben helle Querstreifen auf dunkelbraunem Grund.

Form und Färbung

Prachtexemplare des Pfauenaugenbuntbarsches können bis zu 45cm groß und über 1,5kg schwer werden. Beide Geschlechter des Pfauenaugenbuntbarsches sind annähernd gleich groß.

Der Fisch Astronotus ocellatusFoto: Boris Bulychev / shutterstock.com

Da außerdem die Rücken- und die Afterflosse des Männchens nicht immer spitz zulaufen, sind Männchen und Weibchen oft kaum voneinander zu unterschieden.

Beim Weibchen sind die Flossen dagegen immer abgerundet. Während der Laichzeit sind die Weibchen an den etwas hervortretenden Genitalpapillen zu erkennen.

Der Pfauenaugenbuntbarsch hat einen schlanken, seitlich etwas abgeflachten und ovalen Körperbau. Die Kopfform ist annähernd rund, mit einem stumpfen, großen Maul mit wulstförmigen Lippen.

Der Unterkiefer steht etwas vor, sodass die Mundspalte leicht oberständig ist. Die Körpergrundfarbe ist gelb, dunkelgrün oder grau mit einer Reihe großer, unregelmäßig geformter dunkler Flecken. Der Kiefer ist kräftig und mit starken Zähnen besetzt, was ein Hinweis auf die räuberische Natur des Pfauenaugenbuntbarsches ist.

Der Name Pfauenaugenbuntbarsch bezieht sich auf einen markanten dunklen, orangerot umrandeten Fleck am Ansatz der Schwanzflosse.

Es gibt einige Zuchtformen des Pfauenaugenbuntbarsches, die sich vor allem in der Körperfärbung von der Naturform unterscheiden. Am Bekanntesten ist der Rote Oskar, dem vor allem die schwarzen Flecken der Körperflanken ganz oder teilweise fehlen.

Rote Oscar - Astronotus ocellatusFoto: slowmotiongli / shutterstock.com

Herkunft und Lebensraum

Der Pfauenaugenbuntbarsch ist im Amazonasgebiet weit verbreitet. Er lebt im Amazonas und in den größeren Zuflüssen, sowie im Gebiet des Orinokos. In Florida und Zentralamerika wurde er eingebürgert und ist dort bereits verwildert.

Der Pfauenaugenbuntbarsch besiedelt vor allem stehende Gewässerabschnitte und die Seitenarmen der Flüsse. Er macht dort Jagd auf Fische, ernährt sich aber auch von Wasserschnecken, großen Insektenlarven und Krebsen.

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