max. Größe 20 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
15 bis 22  °C
Wasserwerte PH: 7 - 7.5 pH
Zucht mittel

Lebensraum des Gemeinen Sonnenbarsches

Der Gemeine Sonnenbarsch ist in Nordamerika von Kanada bis Florida und Texas verbreitet. Dort besiedelt er vor allem die pflanzenreichen, seichten Uferbereiche langsam fließender Flüsse und Seen. Er wurde bereits 1877 in Europa eingeführt, erfolgreich in Teichen gezüchtet und ist inzwischen in weiten Teilen Europas verbreitet. In Süddeutschland findet man ihn vor allem in Baggerseen und Seen. Im Sommer hält sich dieser Sonnenbarsch vorzugsweise in einer Wassertiefe von 1 bis zu 2m auf, im Winter zieht er sich in tiefere Zonen zurück. Die Fortpflanzungszeit im Freiland fällt in die Monate Mai bis Juni. Im Uferbereich wird eine flache Grube zum Ablaichen angelegt. Das Sonnenbarsch-Männchen bewacht zunächst das Gelege, später auch die frisch geschlüpfte Brut. In Nordamerika werden diese Sonnenbarsche mit 30cm Körperlänge deutlich größer als in europäischen Gewässern. In den natürlichen Gewässern ist der Sonnenbrasch tagaktiv, geht aber vor allem beim höchsten Sonnenstand um die Mittagszeit auf Jagd nach Insekten, Wasserschnecken, Würmern, aber auch kleineren Fischarten und Fischbrut.

Merkmale, Form und Färbung

Der Gemeine Sonnenbarsch ist der farbenprächtigste Vertreter der artenreichen Familie der Sonnenbarsche (Centrarchidae). Von den anderen Arten unterscheidet sich der Gemeine Sonnenbarsch vor allem durch einen roten und schwarzen Fleck auf dem häutigen Anhang, dem „Ohr“, des Kiemendeckels. Das hat ihm auch den Namen Kürbiskernbarsch eingebracht. Im Englischen wird er entsprechend Pumpkinseed genannt. Weitere Kennzeichen sind der etwas dunklere, braungrüne Rücken und die helleren Seiten, die von einem grünlich schimmernden Perlmuttglanz überzogen sind und zahlreiche braungelbe bis orangefarbene Flecken aufweisen. Die Bauchseite und die Kehle sind dagegen hell orangefarben. Die Rückenflosse ist ungeteilt und verhältnismäßig lang. Auffallend sind aber vor allem die ungewöhnlich großen Brustflossen. Sie nehmen fast 1/3 der Körperlänge ein. Kopf und Augen sind verhältnismäßig groß, das Maul dagegen klein und leicht nach oben gerichtet. Die Geschlechter sind schwierig zu unterscheiden. Das Männchen ist besonders zur Paarungszeit etwas intensiver gefärbt.

Haltung des Gemeinen Sonnenbarsches im Aquarium

Der Gemeine Sonnenbarsch ist als Speisefisch für die Berufsfischerei oder als Zielfisch für Sportangler weitgehend uninteressant. Im Zoofachnadel wird er als Besatz für den Gartenteich oder als Aquarienfisch angeboten. Sonnenbarsche benötigen ein großes, helles Kaltwasserbecken mit einem sandigen Bodengrund und vielen Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten zwischen Wurzeln, Steinen und größeren, breitblättrigen, robusten Wasserpflanzen. Es sollte jedoch genügend Freiraum zum Schwimmen bleiben. Der Gemeine Sonnenbarsch ist jedoch anfällig gegenüber plötzlichen Veränderungen der Milieubedingungen und Wasserverhältnissen. Das gilt sowohl für einen Teilwasserwechsel im Aquarium als auch für den Wechsel zwischen Aquarium und Gartenteich in den Sommermonaten. Wie alle Sonnenbarsche ist auch diese Art anfällig gegenüber Wasserverschmutzung. Der pH-Wert sollte immer >7,0 sein. Während der warmen Jahreszeit sollte das Becken gut belüftet sein, da dann der Sauerstoffbedarf des Sonnenbarsches stark ansteigt. Um Revierstreitigkeiten zu vermeiden, hält man den Sonnenbarsch im Aquarium am besten nur paarweise. Einzelne Exemplare bleiben aber auch nach langer Eingewöhnungszeit schreckhaft. Man sollte sich dem Aquarium auch bei der Fütterung immer ruhig nähern. Eine Vergesellschaftung mit etwa gleich großen Fischarten ist jedoch möglich. Man sollte ihn jedoch nicht mit den beiden anderen Sonnenbarscharten, dem Grünen Sonnenbarsch oder dem Ohrbarsch zusammenhalten, da sich diese drei Arten untereinander kreuzen können, wobei dann allerdings die darauffolgende Generation unfruchtbar bleibt. Als Nahrung bietet man dem Sonnenbarsch ausschließlich Lebendfutter (Mückenlarven, Wasserflöhe, Tubifex u. ä.), da Trockenfutter nicht angenommen wird. Gelegentlich braucht er jedoch auch etwas pflanzliche Zusatzkost.

Nachzucht des Gemeinen Sonnenbarsches

Hält man den Gemeinen Sonnenbarsch paarweise im Artbecken, dann kann er dort auch ablaichen. Wie bei allen Vertreter aus der Familie der Sonnenbarsche so legen auch die Gemeinen Sonnenbarsche eine flache Grube im Sandboden an. Nach dem Ablaichen übernimmt ausschließlich das Männchen die Brutpflege, bis die Larven geschlüpft sind und sich ihr Dottersack zurückgebildet hat.

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