Ein Regenbogenfisch im Aquarium ist eine echter Hingucker.

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Ansprüche der Regenbogenfische

Die meisten Regenbogenfische sind friedliche, aber lebhafte Schwarmfische, die ein möglichst lang gestrecktes Aquarium mit stellenweise dichter Bepflanzung im Vorder- und Hintergrund brauchen, aber auch viel Freiraum zum Schwimmen.

Arten mit einer Körperlänge von 14cm und mehr wie der Boesemans Regenbogenfisch Melanotaenia boesemani brauchen ein Aquarium mit 600l Wasservolumen mit einer Kantenlänge von 150cm.

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Mittgroßen Arten von 10 bis 12cm Körperlänge reicht ein Becken mit den Maßen 100cm x 50cm x 50cm, und Zwerg-Regenbogenfischen wie dem Melanotaenia maccullochi mit Körperlängen zwischen 3 und 6cm kommen schon mit einem Aquarium von 60cm x 40cm x 40cm aus.

Futter und Ernährung

Regenbogenfische sind Allesfresser. Sie nehmen Trockenfutter an, lieben aber auch Frost- und Lebendfutter. Hier bevorzugen sie Mückenlarven, Daphinen und Artemia Nauplien.

Das Füttern von Frost- und Lebendfutter spiegelt sich in der Farbpracht der Fische wieder. Außerdem steigert dieses die Abwehrkräfte der Tiere.

Zudem benötigen Regenbogenfische regelmäßige pflanzliche Beikost in Form von überbrühtem Spinat oder Erbsen.

Achtung vor Überfütterung

Regenbogenfische sind gierige Kameraden. Es ist wichtig sie regelmäßig zu füttern, aber nicht zu überfüttern.

Regenbogenfische vergesellschaften

Regenbogenfische im Aquarium sind friedlich und können deshalb auch mit anderen, ebenso friedlichen Zierfischen vergesellschaftet werden.

Da aber in den Gewässern Papua-Neuguineas und Nordaustraliens oft nur Regenbogenfische zu finden sind, bzw. nur diese im Zoohandel angeboten werden, ist man dabei auf eine Vergesellschaftung mit Zwergwelsen aus Südamerika, Lebendgebärenden aus Mittelamerika, Zwergbuntbarsche und Salmler aus dem Amazonasbecken u. ä. angewiesen.

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Außer, dass sich diese Fischgruppen durch unterschiedlich besetzte Nischen weitgehend aus dem Weg gehen, finden sich in diesem interkontinentalen Sammelsurium wenig Gemeinsamkeiten.

Artbecken

Und das ganze Verhaltensrepertoire dieser, nicht nur dank ihrer Farbenpracht, interessanten Regenbogenfische lässt sich nur in einem Artbecken beobachten. Man sollte auch darauf verzichten, mehrere eng miteinander verwandte Regenbogenfischarten zusammen zu halten.

Auf dem Bild sieht man einen großen Schwarm Regenbogenfische in einem AquariumFoto: ivSky / shutterstock.com

Die Männchen zweier Schwesterarten kann man dank ihrer auffälligen Farbmuster meist gut voneinander unterscheiden. Das gilt nicht für die unscheinbar gefärbten Weibchen.

Man sollte daher immer darauf achten, dass einem Männchen und Weibchen derselben Art zum Kauf angeboten werden. Sonst kann es zu ungewollten Bastardierungen zwischen beiden Arten kommen.

Pflanzen

Auch wenn Regenbogenfische keine Reviere bilden und Territorien verteidigen, sind die Männchen untereinander recht zänkisch und betrachten sich als Rivalen. Daher sollte man stets mehr als 2 Männchen im Schwarm halten.

Das lenkt die Fische etwas voneinander ab und reduziert ihre Aggressionen auf ein erträgliches Maß.

Auch müssen sich die Weibchen vor allzu balzaktiven Männchen zeitweise zurückziehen können. Deshalb braucht man einige Moorkienwurzeln und eine stellenweise dichte Bepflanzung im Aquarium.

Auf dem Bild sieht man ein dicht bepflanztes Aquarium mit Fischen der Art Melanotaenia boesemani Foto: aapsky / shutterstock.com

Aber es ist gar nicht so einfach, sich auf die Aquarienpflanzen aus Region zu beschränken, aus der die Regenbogenfische stammen.

Folgende Pflanzen können Verwendung finden. Aus Australien stammen die Zwerg-Vallisnerie Vallisneria nana, die aber bis zu 80cm hoch wachsen kann, also eher etwas für den Hintergrund ist. Die Sternpflanze Pogostemon stellatus, zwischen 20 und 50cm hoc, Blyxa aubertii, Auberts Fadenkraut (30 bis 65cm hoch) und die Langblättrige Barclaya Barclaya longifolia (10 bis 30cm hoch) aus Neuguinea.

Als Schwimmpflanzen eigen sich die weltweit verbreitete Muschelblume Pistia stratiotes und der Hornfarn Ceratopteris cornuta.

Fortpflanzung und Nachwuchs

Regenbogenfische sind Dauerlaicher, in ihrem Fortpflanzungsverhalten an keine bestimmte Saison gebunden. Sobald der Wasserspiegel nach dem Regen steigt, beginnen sie mit der Balz.

Auch im Aquarium regt ein teilweiser Wasserwechsel mit Frischwasserzufuhr das Fortpflanzungsverhalten der Regenbogenfische an. Da die Regenbogenfische dann über einen längeren Zeitraum laichen, findet man Eigelege, Fischlarven und Jungfische.

Auf dem Bild sieht man ein attraktiven Zuchtpaar der RegenbogenfischeFoto: Tim7914 / shutterstock.com

Kanibalisches Verhalten

Man findet auch immer ältere halbwüchsige Exemplare, die sich ausgesprochen kannibalisch verhalten und ihren jüngeren Geschwistern nachstellen.

Wenn man eine produktive Nachzucht wünscht, muss man deshalb auch für die jüngere Generation für ausreichende Versteckmöglichkeiten, wie eine dichte Schwimmpflanzendecke und feinfiedrige, bis zur Wasseroberfläche wachsende Stängelpflanzen sorgen.

Die Elterntiere stellen ihrem Nachwuchs dagegen kaum nach. Die meisten Arten bevorzugen einen dunklen Laichplatz im Dickicht der Wasserpflanzen.

Die Eier sind mit einem langen, klebrigen Faden versehen, der sich an den Wasserpflanzen verhakt.

Herkunft und Lebensraum

Regenbogenfische sind im tropischen Norden Australiens, in Papua Neuguinea und Irian Jaya sowie einigen kleineren, dazwischen liegenden Inseln verbreitet.

Die meisten Arten leben in den Bächen und Flüssen der Regenwälder. Einige aber auch in größeren Flüssen und stehenden Gewässern der offenen Savanne.

Die meisten Arten stammen aus Gewässern mit einem weichen Wasser mit niedrigerem pH-Wert stammen. Der Regenbogenfisch ist im Aquarium aber auch an härteres Wasser mit einem pH-Wert von 7 oder höher zu gewöhnen.

Auch in ihrer natürlichen Umgebung sind sie jahreszeitlichen Schwankungen in Wasserstand und Wasserchemie ausgesetzt. Nur langsam müssen sich alle Veränderungen vollziehen, auch im Aquarium.

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