max. Größe 7 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 6 Fische
Beckengröße ab 60 cm Kantenlänge (54 Liter)
Wasser-
temperatur
22 bis 25  °C
Wasserwerte PH: 6.8 - 7.5 pH
GH: 6 - 12 °dH
Futter Trockenfutter, Tubifex, Wasserflöhe
Herkunftsland Südafrika
Zucht mittel

Haltung der Angolabarbe

Die Angolabarbe wird in Aquarianerkreisen oftmals als ausgesprochen aggressiv bezeichnet. Andere hingegen sehen sie als scheu und friedlich gegenüber allen Mitbewohnern im Aquarium.

Ihr Verhalten hängt wahrscheinlich in hohem Maße von den Aquarienbedingungen, vom Geschlechterverhältnis zwischen Männchen und Weibchen und von der Vergesellschaftung mit anderen Zierfischarten ab.

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Schwarmgröße

Man hält die Angolabarbe am besten in einer kleinen Gruppe mit 6 bis 8 Individuen.

Futter

Neben handelsüblichem Trockenfutter, den bereits erwähnten Tubifex und roten Zuckmückenlarven kann man die Angolabarbe mit Wasserflöhen, Mückenlarven verwöhnen. Zudem liebt sie gelegentlich etwas Grünkost in Form von überbrühten Salatblättern.

Wasserwerte

Als Bewohner von pflanzenreichen Fließgewässer hat die Angolabarbe einen relativ hohen Sauerstoffbedarf. Das Aquarienwasser sollte daher sauber und klar sein und gut gefiltert und belüftet werden. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel sollte ebenfalls selbstverständlich sein.

Aquarieneinrichtung

In jedem Fall braucht diese lebhafte Barbenart ein großes Aquarium mit viel Freiraum zum Schwimmen in der mittleren und unteren Wasserzone, in denen sie sich meist aufhält.

Aber auch eine wenigstens stellenweise dichte Randbepflanzung, eine Schwimmpflanzendecke und einzelne Solitärpflanzen im Zentrum des Aquariums dürfen nicht fehlen.

Die Angolabarbe gründelt gern, daher auch ihre gut entwickelten Barteln. Daher ist ein weicher Aquariengrund, z.B. ein dunkler Sand notwendig. Diesen kann sie auf der Suche nach Tubifex oder roten Zuckmückenlarven durchwühlen.

Nachzucht

Auch die Nachzucht unter Aquarienbedingungen ist in letzter Zeit gelungen. Wichtig ist, dass die Wassertemperatur im Ablaich- und Aufzuchtbecken nicht unter 25°C absinkt.

Die Weibchen legen pro Laichakt bis zu 200 Eier. Nach etwa 2 Tagen schlüpfen die Junglarven. Nach weiteren drei bis vier Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische beginnen frei umher zu schwimmen.

Wie bei Barben allgemein üblich füttert man sie in den ersten Tagen mit sehr feinem Lebendfutter wie Artemia –Nauplien und feinem Staubfutter. Die Angolabarben sind dann bereits mit 6 Monaten ausgewachsen und geschlechtsreif.

Form und Färbung

Die Angolabarbe hat als auffallendstes Merkmal mindestens 12, manchmal auch mehr sehr schmale, dunkle Querstreifen. Daher hat sie auch ihren wissenschaftlichen Artname fasciolatus, was so viel wie „feingestreift“ bedeutet. Der zweite Querstreifen ist am deutlichsten ausgebildet.

Sie weißt folgende Färbung auf: Die Rückenpartie ist grünlich bis bräunlich gefärbt. Die Flanken rötlich-orange, die Bauchseite eher weißlich. Die Flossen haben eine leicht gelbliche Färbung oder sind vollkommen farblos. Die Rückenflosse weist zusätzlich noch einen leuchtend roten Fleck auf. Die Schwanzflosse der Angolabarbe ist gegabelt. Junge Weibchen haben oft eine dunkelrote Körperfarbe.

Die Angolabarbe hat 2 Bartelpaare und eine vollständig ausgebildete Seitenlinie. Die Schnauze der Angolabarbe ist stumpf.

Weitere interessante Informationen

Im Jahr 1914 wurde im heutigen Sambia eine zweite, ähnliche Barben- Art entdeckt, die sich lediglich in der Schuppenzahl von der Angola-Barbe unterschied und unter dem Namen Puntius barilioides (deutscher Name Tigerbarbe) beschrieben wurde.

Später stellte sich bei Nachuntersuchungen jedoch heraus, dass beide zu derselben Art gehören. Um die Verwirrung perfekt zu machen wird die Angolabarbe bis heute unter der Bezeichnung Puntius bariliodes im Zoofachhandel angeboten, obwohl die Angolabarbe ihren ursprünglichen wissenschaftlichen Namen Puntius fasciolatus zurückbekommen hat.

Die Angolabarbe kommt demnach nicht nur in Angola vor, sondern auch im Kafue, im Kariba-Stausee und in den Bangweulusümpfen in Sambia. Weitere Vorkommen wurden inzwischen im Grenzgebiet zu Namiba im Flusssystem des Okavango Rivers und im Kunene River, im Sambesi sowie im Oberlauf von Luongo und Luapula im Kongo entdeckt.

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