max. Größe 10 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 7 Fische
Beckengröße ab 100 cm Kantenlänge (160 Liter)
Wasser-
temperatur
18 bis 25  °C
Wasserwerte PH: 6 - 8 pH
GH: 2 - 20 °dH
KH: 5 - 15 °dGH
Futter Trockenfutter, Lebendfutter
Herkunftsland China, Vietnam
Zucht mittel
Preis 3.29 € bei Garnelio.de
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Haltung der Messingbarbe

Messing- und Brokatbarben brauchen als lebhafte, aber friedliche Schwarmfische ein großes Becken (ab 1m) mit viel Freiraum zum Schwimmen. Sie halten sich vorzugsweise in den mittleren und unteren Wasserschichten auf.

Beide, Messing- und Brokatbarben können im Aquarium ein Lebensalter von rund 6 Jahren erreichen.

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Vergesellschaftung

Messing- und Brokatbarben haben zwar die gleichen Ansprüche an Wassereigenschaften und Haltungsbedingungen, sollten aber dennoch nicht miteinander vergesellschaftet werden, da dies zu recht unansehnlichen Kreuzungsprodukten führen könnte.

Dagegen kann man sie gut mit anderen friedfertigen Barbenarten wie Prachtbarben oder Purpurkopfbarben zusammen halten.

Schwarmgröße

Die Besatzgröße sollte ausgewogen sein und etwa 7 bis 10 Messing- oder Brokatbarben pro Gruppe betragen.

Einzeln (oder zu wenigen Exemplaren) gehaltene Messingbarben sind scheu und verstecken sich die meiste Zeit im Pflanzendickicht,

Tiere in größeren Schwärmen entwickeln untereinander eine permanente Aggressivität. Dies ist bedingt durch den zu kleinen Lebensraum.

Futter

Gefüttert wird mit handelsüblichen Trocken- oder Frostfutter, Mückenlarven, Daphnien, Tubifex und zudem gelegentlich mit etwas überbrühtem, klein geschnittenem Kopfsalat.

Wie alle Karpfenartigen ist auch der lange Verdauungstrakt der Messingbarbe vor allem auf vegetarische Kost eingerichtet.

Man sollte aber nicht zu viel füttern, da die Messingbarbe als gieriger Allesfresser zum Verfetten neigt.

Auch Aufwuchsalgen auf Steinen und anderen Hartsubstanzen weiden diese Barben gerne ab.

Wasserwerte

Klares, sauberes, gut gefiltertes Altwasser eignet sich für Haltung und Zucht am besten. Gelegentlich sollte auch ein Frischwasserzusatz selbstverständlich sein.

Messingbarben haben aber als Bewohner stehender und langsamer fließender Gewässer keine hohen Sauerstoffansprüche, sodass man auf eine zusätzliche Belüftung im Aquarium verzichten kann.

Aquarieneinrichtung

Das Becken sollte eine dichte Randbepflanzung und einige größere Solitärpflanzen als Reviermarken, sowie einen weichen Boden zum Gründeln haben.

Nachzucht

Zur Zucht wird ein gut genährtes, fortpflanzungsbereites Pärchen in ein separates Ablaich- und Aufzuchtbecken umgesetzt.

Dieses wird mit reichlich Javamoos (Visularia dubyana) bestückt und darf nicht kleiner als 50cm sein, da die Balz recht sürmisch erfolgt.

Als Freilaicher legen die Weibchen ihre Gelege ins Pflanzendickicht ab. Die Elterntiere sollte man sobald als möglich nach dem Ablaichen herausfangen und ins allgemeine Aquarium zurück setzen, da auch diese Barbenart ein Laichräuber ist.

Nach 1 ½ Tagen schlüpfen die Fischlarven. Nach weiteren 2 bis 3 Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische beginnen frei umher zu schwimmen.

Von diesem Zeitpunkt an werden sie in den ersten Wochen mit feinem Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, später zusätzlich mit Enchyträen gefüttert.

Form und Färbung

Der Körper ist nur mäßig gestreckt, ältere Tiere werden hochrückig. Die Rückenpartie der Messingbarbe ist hell rötlich-braun gefärbt.

Die Flanken glänzen dagegen in metallischem Messing bis Goldgelb, die Bauchseite hat eine weißliche Färbung, die sich zur Paarungszeit orangerot verfärbt (daran lassen sich laichwillige Exemplare erkennen und rechtzeitig ins Ablaich- und Aufzuchtbecken umsetzen).

In den Flanken der Messingbarbe sind bei beiden Geschlechtern fünf bis sieben dunkle Striche zu sehen. Zudem befindet sich ein dunkler, größerer Fleck auf der Schwanzwurzel. Rücken-, After- und Schwanzflosse sind rötlich braun, die Bauchflossen gelblich bis bräunlich gefärbt, während die Brustflossen farblos bleiben.

Messing- und Brokatbaren haben zwei sehr kleine Bartelpaare. Die Weibchen sind deutlich kräftiger gebaut als die schlankeren Männchen.

Zuchtform Brokatbarbe

Als Brokatbarbe wird die goldgelbe bis bronzefarbene Zuchtform der Messingbarbe bezeichnet. Sie wird wesentlich häufiger im Zoofachhandel angeboten als die Stammform.

Auch bei der Brokatfarbe ist noch die rötliche Färbung der Bauchpartie zu sehen. Brokatbarben haben ebenfalls auf der Schwanzwurzel einen dunklen Fleck, aber statt ganzen Strichen nur einzelne kleinere, dunkle Tupfen und Punkte auf den Flanken.

Die Männchen der Brokatbarbe sind intensiver gefärbt und schlanker als ihre Weibchen.

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