max. Größe 6 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
22 bis 27  °C
Wasserwerte PH: 6.5 - 7 pH
GH: 4 - 12 °dH
KH: 2 - 6 °dGH
Futter Trockenfutter, Lebensfutter
Herkunftsland Asien
Zucht mittel

Haltung der Indischen Glasbarbe

Die Indische Glasbarbe entspricht in Haltung und Pflegeansprüche im Wesentlichen denen der meisten Brachydanio-Arten. Sie hält sich vorwiegend in den oberen Wasserzonen auf.

Vergesellschaftung

Ist die Indische Glasbarbe erst einmal eingewöhnt, dann erweist sie sich als ein lebhafter, aber friedlicher und robuster Fisch, der sich auch gut mit anderen Barben und Zierfischen vergesellschaften lässt.

Schwarmgröße

Als Schwarmfisch sollte die Art in einer größeren Gruppe gehalten werden.

Futter

Dabei wird das Futter gierig von der Wasseroberfläche weggeschnappt. Man füttert die Indische Glasbarbe mit Trockenfutter, Fruchtfliegen (Drosophila), Mückenlarven, Tubifex und Wasserflöhen.

Wasserwerte

Zu ihrem Wohlbefinden gehört sauberes, sauerstoffreiches und weiches, leicht saures Wasser. Eventuell muss man daher bei zu hartem Wasser über einen Torfzusatz filtern.

Aquarieneinrichtung

Die Indische Glasbarbe braucht ein großes Aquarium mit viel freiem Raum zum Schwimmen.

Dabei kann sie schon einmal über die Wasseroberfläche hinausschießen. Daher sollte das Becken gut abgedeckt sein.

Wichtig ist auch eine abwechslungsreiche Gestaltung mit Wurzelholz, Steinen und einigen Solitärpflanzen.

Nachzucht

Eine Nachzucht der Indischen Glasbarbe unter Aquarienbedingungen ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

Das Becken wird wie für andere Bärblinge üblich eingerichtet. Da die Indischen Glasbarben erst in der Dämmerung mit der Paarung beginnen, sollte das Aquarienlicht gedämpft sein, eventuell kann darauf völlig verzichtet werden.

Pro Laichakt werden vom Weibchen 30 bis 40 Eier ausgestoßen, die sich unter dem recht stürmischen Verlauf der Paarung im ganzen Becken verteilen.

Die Glasbarben stellen ihren Gelegen angeblich nicht nach und beachten die Eier nicht weiter. Trotzdem sollte man die Elterntiere sicherheitshalber herausfischen und ins allgemeine Becken zurücksetzen.

Bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 26°C schlüpfen die Fischlarven bereits innerhalb eines Tages. Bis das Dottersackstadium beendet ist und die Jungfische frei herumschwimmen, kann es noch einmal drei bis vier Tage dauern.

Dann füttert man sie zunächst mit Rädertierchen und anderen Infusorien, später mit den Nauplien vom Salinenkrebschen Artemia.

Form und Färbung

Die Indische Glasbarbe hat eine silbrig glänzende, grau-grüne Grundfärbung des Körpers, wobei die Rückenpartie etwas dunkler ist und die Färbung auf dem Schwanzstiel einen violetten Schimmer annimmt.

Ein dunkelgrüner bis schwarzer Längsstrich beginnt auf Höhe der Rückenflosse und endet in einem schwarzen, goldumrandeten Fleck auf der Schwanzwurzel. Über diesem dunklen Längsstrich ist eine parallel dazu verlaufende goldgelbe Binde zu sehen, die sich nach vorne bis zu den Kiemendeckel zieht, wo sie ihrerseits einen dunklen Fleck einrahmt.

Die Flossen sind farblos. Bei gut gepflegten, ausgewachsenen Exemplaren der Indischen Glasbarbe sind sie auch orange bis hellbraun gefärbt.

Die Weibchen sind etwas kräftig als die Männchen gebaut. Der Körper ist relativ schlank und seitlich etwas zusammengedrückt.

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