max. Größe 7 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 10 Fische
Beckengröße ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter)
Wasser-
temperatur
18 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 6 - 10 pH
GH: 1 - 20 °dH
KH: 6 - 15 °dGH
Aufenthaltsort Freiwasser
Futter Zuckmückenlarven, Enchyträen, Tubifex, Trockenfutter
Herkunftsland Myanmar
Zucht einfach
Verhalten friedlich, gesellig
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Die Odessabarbe ist pflegeleicht, friedlich und gesellig. Diese Zierfische kann man gut im Schwarm auch in einem Gesellschaftsaquarium zusammen mit anderen Barben oder Bärblingen und Schmerlen pflegen.

Besonders prachtvoll und widerstandsfähig entwickeln sich die Odessabarben, wenn sie zur Sommerfrische in den Gartenteich wechseln können.

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Haltung der Odessabarbe

Odessabarben sind relativ einfach zu pflegen.

Gartenteich

Besonders prachtvoll entwickeln sich die Fische, wenn sie zur Sommerfrische für einige Monate in den Gartenteich wechseln dürfen, wobei in Mitteleuropa der Zeitraum zwischen Ende Mai und Ende September/Anfang Oktober infrage kommt. 

Das Teichwasser sollte zumindest tagsüber dabei nicht unter 16°C sinken. Das absolute Minimum, welches die Fische aber nur kurze Zeit durchhalten würde, wäre eine Wassertemperatur von 12oC.

Vergesellschaftung

Foto: Andrej Jakubik / shutterstock.com

Die Odessabarbe ist ausgesprochen friedlich und gesellig. Man kann sie deshalb gut mit anderen Zierfischen zusammen im Gesellschaftsaquarium halten, z. B. mit Bärblingen oder Schmerlen.

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Schwarmgröße

Die Odessabarben sollte man in einem kleinen Schwarm von mindestens 10 Tieren halten. Erst dann kommt sie in Färbung und Verhalten voll zur Geltung.

Futter

Über den roten Farbton der Männchen zu intensivieren, kann man die Odessabarben mit roten Zuckmückenlarven, Enchyträen oder Tubifex füttern.  Oder man mischt eine Spur von Edelsüßpaprika unters Trockenfutter.

Wasserwerte

  • Wassertemperatur: 18 bis 27°C, Optimum zwischen 22 und 26°C
  • pH-Wert: 6 bis 10
  • Gesamthärte: 0 bis 20°dGH
  • Karbonathärte: 6 bis 15°dKH
Das Foto zeigt einen Schwarm OdessabarbenFoto: Flups / shutterstock.com

Winter

Im Winterhalbjahr kann man die Wassertemperatur auf Werte zwischen 15 bis 18°C senken.

Alle 14 Tage sollte ein Wasserwechsel vorgenommen werden und dabei wenigstens ein Fünftel des Beckenwassers gegen Frischwasser ausgetauscht werden.

Aquarieneinrichtung

Damit die Odessabarben ihr Fortbewegungsbedürfnis ausleben und in einem kleinen Schwarm im Becken umherziehen können, sollte das Becken eine Länge von wenigstens 70 bis 80cm haben.

Als Bodensubstrat wird Feinkies ohne grobe Kanten und eine kleinere Teilfläche mit Sand gewählt, denn auch diese Barben gründeln gern und könnten dabei sonst ihre Barteln verletzen. 

Unser Tipp

Unter dem Futterplatz eine flache Schale mit Sand aufstellen. Wenn das Futter langsam zu Boden sinkt, können die Barben auf Futtersuche gehen und es wieder im Sand aufspüren.

Als Bepflanzung wählt man am besten höher wachsende Stängelpflanzen, die zu Büschen angeordnet wird. Die Odessabarbe kann dann zwischen den einzeln stehenden Pflanzengruppen ungehindert umherstreifen.

Als Ruhe- und Versteckplätze kommen in den Beckenhintergrund ein Pflanzendickicht aus feinfiedrigen Aquarienpflanzen. Außerdem sollten auch ein, zwei größere Holzwurzeln nicht fehlen.

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Nachzucht

Als Zuchtansatz hat sich ein trächtiges Weibchen mit 2 Männchen bewährt, die in ein separates Ablaich- und Aufzuchtbecken von 60cm Länge gesetzt werden. Die Wassertemperatur wird auf 24 bis 26oC erhöht. 

Als Laichsubstrat wird ein Büschel aus Javamoos ausgebreitet, darüber kommt ein Laichrost, damit die Eltern dem Laich nicht nachstellen können.

Javamoos als Versteck für Garnelen und FischeFoto: IvanaStevanoski / shutterstock.com

Die Weibchen sind Freilaicher, die Eier werden nicht an Pflanzen oder andere Substrate geklebt.

Nach dem Ablaichen werden die Eltern herausgefangen und ins Gesellschaftsbecken zurückgesetzt. Nach 1 ½ bis 2 Tagen schlüpfen die Larven und hängen dann noch weitere 1 bis 2 Tagen mehr oder weniger reglos an Pflanzen oder an den Glasscheiben.

Nachdem der Dottersack aufgezehrt ist und die Jungfische auf Futtersuche frei umherschwimmen, werden sie mit sehr feinem Staubfutter versorgt.

Nach ca. einer Woche kann man dann die Ernährung langsam auf Lebendfutter umstellen. Sie bekommen Mikrowürmchen (Enchyträen) und nach und nach auch Artemia-Nauplien. 

Form und Färbung

Die Odessabarbe wird 7cm groß. Die Körpergrundfärbung dieser Barben ist silbriggrau, wobei die Rückenpartie etwas dunkler ist. Die Schuppenränder sind dunkel, sodass sich über weite Teile des Körpers ein Netzmuster hinzieht.

Die Männchen sind mit ihrem leuchtend roten Längsstreifen in den Flanken farbenprächtiger, die Weibchen sind dagegen fülliger im Körperbau. Schwanz- und Afterflosse des Männchens sind von vielen kleinen, schwarzen Punkten überzogen.

Am oberen Rand des Kiemendeckels ist ein leuchtend blauer bis violetter Fleck zu sehen. Ein größerer schwarzer Fleck liegt in der Schulterregion, ein kleinerer schwarzer Fleck oberhalb des Hinterendes der Afterflosse.

Das Foto zeigt die Nahaufnahme einer OdessabarbeFoto: vadviz.studio / shutterstock.com

Herkunft und Verbreitung

Lange Zeit blieb die Herkunft der Odessabarbe völlig unklar. Sie tauchte erstmals Anfang der 1970-ziger Jahre auf dem Zierfischmarkt von Odessa in der Ukraine auf. Daher der deutsche Name Odessabarbe.

Besonders die schön gefärbten Männchen der Odessabarbe fanden große Aufmerksamkeit unter den Aquarianern. Bereits 2 Jahre später wurde sie in die DDR importiert und gezüchtet, 1 Jahr später war sie bereits in der Tschechoslowakei verbreitet. Bald darauf wurde die Odessabarbe auch in Westdeutschland populär.

Schließlich wurde sie von professionellen Züchtern in Südostasien weitergezüchtet und verbreitet.

Aber woher die Odessabarbe ursprünglich stammte, darüber wurde lange Zeit spekuliert. Mal sollte sie eine Zuchtform der Sonnenfleckbarbe sein und wurde deswegen unter anderem als Barbus ticto ticto angeboten. Oder als Variante der Pracht- oder der   Ceylonbarbe.

Erst 2001 wurde das Geheimnis der Herkunft gelüftet. Die Heimat der sogenannten Odessabarbe ist das Einzugsgebiet des Chidwin-Irrawady-Fluss-Systems in Myanmar. 

Obwohl die Barbe also in Europa mehr als 45 Jahre allein durch Nachzuchten vermehrt und in Aquarianerkreisen verbreitet wurde, hat sie im Vergleich zu den Wildfängen nicht an Schönheit eingebüßt.

Und so wird die Odessabarbe wohl auch weiter aus Nachzuchten aus Südostasien bei uns angeboten, und die Bestände der Wildpopulation in Myanmar werden auch weiterhin geschont.

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