max. Größe 6 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 5 Fische
Beckengröße ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter)
Wasser-
temperatur
22 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.8 pH
GH: 2 - 20 °dH
KH: 2 - 10 °dGH
Futter Zeckmückenlarven, Tubifex, Frostfutter, Futtertabletten
Herkunftsland Brasilien
Zucht mittel

Haltung des Stromlinien-Panzerwels

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Vergesellschaftung

Der Stromlinien-Panzerwels ist friedlich und kann deshalb gut mit anderen Friedfischen der mittleren und oberen Wasserschichten vergesellschaftet werden.

Schwarmgröße

Er fühlt sich in einer Gruppe von 5 bis 6 Artgenossen wohl, mit denen er zusammen im weichen Boden auf der Suche nach Würmern und anderen Futtertieren wühlen kann.

Für eine solche Gruppe benötigt man ein Aquarium von mindestens 80cm Länge.

Futter

Der Stromlinien-Panzerwels ist ein Allesfresser. Er sucht im weichen Bodengrund nach Würmern, verwertbarem Detritus und Pflanzenresten.

Man füttert ihn mit roten Zuckmückenlarven und Tubifex, mit Frostfutter und Futtertabletten.

Wasserwerte

Das Aquarienwasser sollte ca. 25°C warm sein, leicht sauer bis neutral (pH bis 7) und weich bis mittelhart. Er liebt sauberes und sauerstoffreiches Wasser.

Darmatmer

Wie alle Panzerwelse ist auch der Stromlinien-Panzerwels ein Darmatmer. Er schwimmt deshalb von Zeit zu Zeit an die Wasseroberfläche, um Luft zu schnappen.

Macht er dies sehr oft, dann ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass mit dem Aquarienwasser etwas nicht mehr stimmt. Vermutlich reicht der Sauerstoffgehalt nicht mehr aus, sodass der Panzerwels allmählich auf Darmatmung „umschaltet“.

Aquarieneinrichtung

Der Bodengrund sollte aus Sand oder Feinkies mit abgerundeten Kanten bestehen, damit der Panzerwels den Untergrund durchwühlen kann, ohne dabei seine Barteln zu verletzen.

Der Aquarienhintergrund kann dicht bepflanzt sein. Außerdem braucht auch dieser Panzerwels Versteckmöglichkeiten, beispielsweise unter flachen Steinen oder einer größeren Moorkien- oder Mangrovenholzwurzel.

Nachzucht

Panzerwelse sind Substratlaicher. Als Zuchtansatz nimmt man am besten 2 Männchen und 2 Weibchen und setzt sie in ein separates Ablaichbecken (mit ca. 30 Liter Wasservolumen).

Die größte Schwierigkeit besteht allerdings darin, Männchen und Weibchen unterscheiden zu können! Durch ein kurzfristiges Absenken der Wassertemperatur, um sie dann wieder zu erhöhen, kann das Ablaichen stimuliert werden.

Das Weibchen heftet dann bis zu 50 Eier an Steinen, Wurzelholz oder an die Aquarienscheiben an. Danach entfernt man die adulten Welse aus dem Ablaichbecken.

Nach etwa drei Tagen schlüpfen die Larven, nach weiteren drei Tagen haben sie ihren Dottersack aufgezehrt und müssen mit feinen Staubfutter und den Naupilen von Artemia versorgt werden.

Die Wassertemperatur sollte dabei auf 28°C erhöht werden.

Form und Färbung

Der Stromlinien-Panzerwels Corydoras arcuatus hat eine graugelbe bis graugrüne Körpergrundfärbung.

Charakteristisch für diesen Panzerwels ist eine ziemlich breite, dunkle, fast schwarze Längsbinde, die sich oberhalb der Augen bogenförmig dicht unter Rückenflosse bis in die Schwanzflosse fortsetzt.

Er wurde 1939 von Elwin wissenschaftlich beschrieben. Der Artname arcuatus bedeutet bogenartig, gewölbt. Er bezieht sich auf dieses charakteristische schwarze Band.

Der Kiemendeckel glänzt gold-gelb. Die Flossen sind farblos transparent.

Männchen und Weibchen werden ca. 5cm lang, wobei das Weibchen massiger wirkt. Es besteht eine entfernte Verwechslungsgefahr mit Corydoras melini, dem Kopfbinden-Panzerwels aus Kolumbien und Brasilien.

Beim Hantieren mit dem Panzerwels muss man etwas aufpassen. Denn er hat jeweils am ersten Strahl der Brustflossen und der Rückenflosse Stacheln, mit denen er schmerzhaft zustechen kann.

Verbreitung und Lebensraum

Der Stromlinien-Panzerwels hat sein natürliches Verbreitungsgebiet in den Gewässern im oberen Einzugsgebiet des Amazonas. In Brasilien kommt er im Rio Humaita, in Ecuador im Gewässersystem des Rio Napo und in Peru sowohl im Rio Pacaya als auch im Rio Yavari vor.

Er besiedelt dort vor allem Abschnitte mit weichgründigem, sandig-schlammigem Gewässergrund bei realtiv hohen Wassertemperaturen und leicht alkalischem Wasser (pH>7).

Er lebt stellenweise mit Corydoras narcissus, dem Narziß-Panzerwels, vergesellschaftet.

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