max. Größe 6 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 6 Fische
Beckengröße ab 60 cm Kantenlänge (54 Liter)
Wasser-
temperatur
23 bis 28  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.8 pH
GH: 2 - 22 °dH
KH: 2 - 12 °dGH
Futter Würmer, Mückenlarven, Flockenfutter
Herkunftsland Südamerika
Zucht mittel

Haltung des Schraffierten Panzerwelses

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Vergesellschaftung

Dieser Panzerwels ist sehr friedlich, sodass man ihn ohne weiteres mit friedlichen, kleineren Fischen der mittleren und oberen Wasserzonen zusammen halten kann.

Schwarmgröße

Der Schraffierte Panzerwels wird am besten in einer Gruppe von 6 bis 10 Artgenossen gepflegt.

Das Aquarium sollte mindestens 60cm lang sein.

Futter

Dieser Wels ist ein Allesfresser, sucht im Bodengrund nach Würmern, Mückenlarven, nimmt aber auch Flockenfutter und Futtertabletten gerne als Nahrungsergänzung an.

Wasserwerte

Die Ansprüche an die Wasserqualität gleichen den unter Panzerwelse im Überblick beschriebenen Verhältnissen.

Aquarieneinrichtung

Das Aquarium sollte, wie für Panzerwelse üblich, einen dunklen, weichen Bodenuntergrund haben und einige Unterschlüpfe unter Steinen und Wurzelholz bereitstellen.

Nachzucht

Der Schraffierte Panzerwels ist relativ leicht nachzuzüchten.

Als Zuchtansatz setzt man geschlechtsreife Männchen und Weibchen im Verhältnis 3:1 bis 5:3 ins Ablaichbecken.

Allerdings kann man Weibchen und Männchen kaum voneinander unterscheiden. Die Weibchen sind etwas größer und gedrungener in der Körperform.

Diese Panzerwelse sind bereits nach einem Jahr geschlechtsreif. Die Paarung läuft nach dem unter Panzerwelse im Überblick geschildertem Schema ab.

Das Weibchen setzt seine Eier jedoch primär nicht an Glasscheiben ab, sondern klebt sie an die Unterseite von Blättern der Cryptocorynen oder anderen breitblättrigen Wasserpflanzen.

Die Zahl der Eier, die ein Weibchen absetztt werden, kann mehrere Hundert betragen. Das ist für Panzerwelse ungewöhnlich hoch.

Nach dem Ablaichen setzt man die Elterntiere ins allgemeine Gesellschaftsbecken zurück.

Form und Färbung

Wenn man eine Reihe von Fotos von Corydoras elegans betrachtet, könnte man kaum auf die Idee kommen, dass es sich um eine einzige Panzerwelsart handelt.

Während die Körpergrundfarbe noch relativ einheitlich gelblich-braun ist, variiert die schwarze Zeichnung erheblich.

Auch die Form, Größe und Zeichnung der Rückenflosse kann stark variieren.

Vom Hinterrand des Kiemendeckels zieht sich bis zur Schwanzwurzel ein keilförmiges, dunkles, nur unscharf konturiertes Längsband, das vorne mit mehreren dunklen Flecken beginnt.

Bauchwärts liegt unter diesem Längsband ein heller Streifen, der wiederum durch eine Reihe dunkler Punkte begrenzt wird. Diese Punktreihe beginnt am Kiemendeckelrand und setzt sich bogenförmig fort mit einem weiteren dunklen Streifen vereinigt.

Auch wenn die Anordnung der Streifen- und Punktmuster recht einheitlich ist, variiert der Flächenanteil von Hell und Dunkel von Individuum zu Individuum stark.

Die Form der Rückenflosse reicht von klein gleichseitig-dreieckig, über mittelgroß spitzwinklig-dreieckig bis zu groß bogenförmig-rund. Ebenso das Punktemuster von farblos transparent, blass punktförmig bis dunkel scharffiert.

Der Kiemendeckel glänzt oftmals hellblau, auf allen verfügbaren Farbfotos ist er jedoch hell gelblich-braun gefärbt.

Verbreitung und Lebensraum

Vorkommen

Der Schraffierte Panzerwels wurde zwar zuerst im mittleren Amazonas-Gebiet entdeckt und anhand von Exemplaren, die von dort stammen, auch wissenschaftlich beschrieben, aber er ist viel weiter verbreitet.

Diese Panzerwelsart findet man auch in einigen tropischen Flussläufen Perus, Kolumbiens und in Ecuador.

Entsprechend formvariabel ist diese weitverbreitete Art.

Wasserwerte in der Natur

Genauso groß ist auch das Spektrum der an einigen seiner Fundorte gemessene Wasserwerte mit Temperaturen zwischen 22 und 26°C, pH-Werten zwischen 6,0 und 7,8, sowie einer geringen bis hohen Wasserhärte (Gesamthärte 2 bis 22°dGH, Karbonathärte 2 bis 12°dKH).

Übertragung auf Aquarienbedingungen

Auf die Haltunsgbedingungen im Aquarium lässt sich dies aber nicht ohne weiteres übertragen. Schließlich wird Corydoras elegans schon seit vielen Generationen unter Aquarienbedingungen nachgezüchtet und ist bereits vollständig an die Milieubedingungen in den Aquarien der Zierfischzüchter adaptiert.

Obwohl man immer noch in der Fachliteratur liest, dass diese Panzerwelse auch im Aquarium vor allem in den Monaten ablaichen, die mit der Regenzeit am Amazonas, ihrer natürlichen Fortpflanzungsperiode, zusammenfällt.

Namensgebung

Corydoras elegans wurde bereits im 19.Jahrhundert im Amazonas-Gebiet entdeckt und 1877 von Steindachner beschrieben.

Der Artname elegans bedeutet zwar schön, anmutig, elegant, aber schön sind doch die allermeisten Panzerwelse.

Da ist der andere für ihn im deutschsprachigen Raum verwendete Name Schraffierter Panzerwels doch schon etwas präziser und treffender.

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