max. Größe 2.5 cm
Haltung einfach
Schwarmgröße min. 8 Fische
Beckengröße ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter)
Wasser-
temperatur
20 bis 24  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.5 pH
GH: 5 - 19 °dH
KH: 3 - 20 °dGH
Aufenthaltsort Freiwasser
Futter Trockenfutter, Lebendfutter
Herkunftsland Myanmar
Zucht mittel
Verhalten sehr agil aber eher schüchtern, zieht sich bei Gefahr ins Pflanzendickicht zurück
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Haltung des Perlhuhnbärblings

Perlhuhnbärblinge sind friedliche Fische. Unter günstigen Bedingungen können die Fische ein Lebensalter von 3 Jahren erreichen.

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Vergesellschaftung

Perlhuhnbärblinge sind während der Eingewöhnungsphase etwas scheu, später aber lebhaft und friedlich, sodass man sie gut mit anderen kleinen Barben und Bärblingsarten wie der Bitterlingsbarbe oder dem Moskitobärbling vergesellschaften kann.

Schwarmgröße

Den Perlhuhnbärbling sollte man in Gruppen von wenigsten 8 bis 10 Tieren halten.

Futter

Sie sind Allesfresser, nehmen aber vorzugsweise kleines Lebendfutter an wie Daphinen, Cyclops oder Artemia, ergänzt durch feines Trockenfutter auf.

Dabei nehmen sie nur Futter aus der mittleren Wasserschicht an. Futter, das auf der Wasseroberfläche treibt oder zu Boden sinkt, wird nicht beachtet. Daher sollte man diese Fische lieber mäßig, aber regelmäßig füttern. D.h. in kleinen Portionen mehrmals pro Tag.

Wasserwerte

Perlhuhnbärblinge hält man bei Wassertemperaturen von 20 bis 24°C. Sie brauchen einen PH Wert von 6 bis 7,5.

Der Perlhuhnbärbling und seine Haltung im AquariumFoto: alexsndrq / shutterstock.com

Aquarieneinrichtung

Neben genügend Platz zum Schwimmen brauchen sie eine dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Wasserpflanzen und gedämpftes Licht z.B. durch eine Schwimmpflanzendecke.

Zucht und Jungtiere

Gut genährte, ausgewachsene Perlhuhnbärblinge sind auch im Gesellschaftsbecken sehr paarungswillig und fortpflanzungsfreudig.

Interessant ist vor allem das Imponiergehabe der Männchen untereinander. Sie stehen sich seitenverkehrt gegenüber und beginnen sich um einen Mittelpunkt in einem engen Kreis zu drehen.

Perlhuhnbärbling Zucht und BalzFoto: Bos11 / shutterstock.com

Anschließend wird das paarungsbereite Weibchen quer durch das Aquarium verfolgt bis ins Dickicht der Wasserpflanzen, wo die Eier zwischen feinfiedrigen Pflanzen abgelegt werden.

Für den erfolgreichen Laichakt sind diese Pflanzen unabdingbar, fehlen die Wasserpflanzen, dann wird auch nicht abgelaicht.

Wenn man die Perlhuhnbärblinge gezielt nachzüchten will, sollte man sie reichlich füttern und dann doch in ein separates Ablaichbecken umquartieren. Wichtig ist ein niedriger Wasserstand, gedämpftes Licht und reichlich feinfiedrige Wasserpflanzen.

Möglichst bald nach dem Ablaichen sollten die Elterntiere wieder herausgefangen werden, da sie Laichräuber sind und auch den Jungfischen nachstellen würden.

Nach dem der Dottersack aufgezehrt ist und die Jungfische beginnen frei umher zu schwimmen, kann man sie mit sehr feinem Staubfutter, Infusorien und Teichplankton füttern, später dann zu Nauplien von Artemia oder Cyclops wechseln.

Form und Färbung

Dank seiner einmaligen Farbenpracht, des auffallenden Musters und natürlich auch wegen seiner geringen Größe ist der Perlhuhnbärbling beliebt. Vor allem bei Aquarianern, die Zwerggarnelen in sogenannten Nano-Becken pflegen, ist er ein sehr beliebter Zierfisch zur Vergesellschaftung.

Färbung des Danio margaritatusFoto: Besjunior / shutterstock.com

Auffallendstes Artenmerkmal sind die weißen Tupfen auf leuchten blauem Grund auf den Flanken, so wie die rot-schwarz längs gestreiften Flossen.

Davon ist die hellbraune bis ockerfarbene Rückenpartie scharf abgesetzt, ebenso die Bauchunterseite, deren Färbung aber eher zum Rötlichen tendiert.

Die Weibchen sind etwas schwächer gefärbt. Ihre Afterflosse ist transparent oder nur ganz leicht gefärbt. Daher lassen sich Männchen und Weibchen des Perlhuhnbärblings am sichersten anhand der Afterflosse unterscheiden.

Perlhuhnbärbling Männchen und Weibchen unterscheiden
Beim Männchen im Hintergrund erkennt man deutlich die intensivere Färbung. Das Weibchen im Vordergrund zeigt die für Weibchen typische transparente Afterflosse.
Foto: Ron Kuenitz / shutterstock.com

Weitere interessante Informationen

Bereits 2007, tauchte der Perlhuhnbärbling in deutschen Zoofachgeschäften auf und war dann so begehrt, dass der Verkauf „rationiert“ werden musste. Inzwischen gelingt die Nachzucht aber problemlos, sodass dieser Engpass rasch behoben werden konnte.

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