Diskusfische Arten – Alle Fische im Überblick

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Die Haltung von Diskusfischen gilt als die Königsklasse der Süßwasseraquaristik. Die ungewöhnlichen Buntbarsche aus Südamerika sind nämlich äußerst heikel, wenn es um Wasserqualität und –parameter geht.

Macht man aber alles richtig, beeindrucken sie mit einer außergewöhnlichen Farbenpracht und mit viel Fingerspitzengefühl sogar mit Nachwuchs.

Aquarium für Diskusfische einrichten

Größe

Diskusfische sind große, hochrückige Cichliden, die noch dazu in einer Gruppe gehalten werden sollten.

Faustregel

Eine gängige Faustregel besagt, dass pro Fisch 50 bis 80 Liter Wasservolumen zur Verfügung stehen sollten.

Das absolute Mindestmaß für die Gruppenhaltung liegt daher bei ca. 400 Liter. Das Becken sollte eine angemessene Höhe aufweisen, damit den ausgewachsenen Tieren noch genügend Schwimmraum bleibt.

50 cm Höhe sollten die Diskusfische daher mindestens zur Verfügung haben. Bei allen Größenangaben sind Ihnen nach oben hin natürlich keine Grenzen gesetzt.

Bodengrund

Das Foto zeigt den sandigen Bodengrund im Diskusfisch-AquariumFoto: Nataliya Mukamaeva / shutterstock.com

In der freien Natur durchwühlen Diskusfische gerne den Bodengrund auf der Suche nach fressbaren Insektenlarven oder Kleinstkrebsen. Um den Tieren diese natürliche Verhaltensweise zu ermöglichen, sollten auch Sie zu einem feinen Sandboden greifen.

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Pflanzen und Einrichtung

Viele Diskusfische werden in pflanzenlosen Aquarien gehalten. Das liegt an der idealen Wassertemperatur, die für Diskus bei 28 bis 30° C liegen sollte. Bei diesen hohen Temperaturen gedeihen nur die wenigsten Pflanzen, die dann noch dazu eine CO2-Düngung benötigen.

Um ein Diskusaquarium zu bepflanzen benötigt es daher eine Menge Fingerspitzengefühl. Am besten probieren Sie zunächst eine Haltung im pflanzenlosen Becken und fügen eventuell erst später Pflanzen hinzu.

Bei der Einrichtung sollten Sie darauf achten, keine stark färbenden Wurzeln zu verwenden. Diese geben Gerbstoffe ab, die von den Diskusfischen nicht allzu gut vertragen werden.

Das Foto zeigt einen Schwarm DiskusfischeFoto: PAPEAR / shutterstock.com

Unser Tipp

Halten Sie sich daher eher an Dekoration aus Steinen oder greifen Sie zu einer 3D-Rückwand.

Artgerechte Haltung von Diskusfischen

Die richtigen Wasserwerte spielen in der Haltung und insbesondere der Zucht von Diskusfischen eine große Rolle. Das Wasser sollte einen pH-Wert zwischen 6 und 6,5 und eine Gesamthärte von unter 10° dH aufweisen.

Setzen Sie die Tiere zur Zucht an, können diese Werte sogar noch ein wenig darunterliegen.

Die Wassertemperatur sollten Sie bei knapp 30° C ansetzen und den Nitratgehalt durch kräftige Filterung und häufige Wasserwechsel möglichst niedrig halten.

Ausgewachsene Tiere sind bei Ausreißern der Wasserwerte übrigens wesentlich robuster als Jungfische.

Wichtig!

Eine möglichst keimfreie Umgebung ist in der Diskushaltung besonders wichtig.

Diskusfische vergesellschaften

Panzerwels HaltungFoto: Pavaphon Supanantananont / shutterstock.com

Viele Diskusfische werden im reinen Artaquarium gehalten. Das liegt einerseits an der den Buntbarschen typischen Aggression, die sie gegenüber allzu aktiven Beckenbewohnern aufweisen, andererseits an den hohen Temperaturen, die für die Haltung notwendig sind.

Am besten eignen sich daher Panzer- oder Harnischwelse, die ähnliche hohe Temperaturen bevorzugen. Als Bodenbewohner kommen sie den Diskus nicht in die Quere und kümmern sich gleichzeitig um zu Boden gefallene Futterresten.

Vorsicht!

Vorsicht bei zu kleinen Salmlern. Diese können durchaus von den Diskusfischen verspeist werden.

Garnelen werden als Futter angesehen und sind daher als Beibesatz ungeeignet.

Die Haltung von Schnecken im selben Becken klappt hingegen.

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Charakter und Eigenheiten

Wie für Buntbarsche üblich weisen auch Diskusfische ein gewisses Aggressionspotential auf, auch wenn dieses wesentlich gedämpfter ausfällt als bei anderen Arten. Innerartlich kommt es erst in der Paarungszeit zu Spannungen.

Anderen Arten gegenüber bleibt der Diskus friedlich, sofern diese nicht zu hektisch oder aggressiv reagieren, oder aber ins Beuteschema fallen.

Ebenfalls für Barsche typisch ist der Hang zum Durchwühlen des Bodens. Der Bodengrund sollte daher fein und nicht scharfkantig ausfallen. Sie dürfen den Fischen auch nicht böse sein, wenn diese bei der Gestaltung der Beckeneinrichtung eventuell ihre eigenen Wünsche durchsetzen.

Lieblingsfutter und gesunde Ernährung

Das Foto zeigt einen Diskusfisch, der gefüttert wirdFoto: Goran Jakus / shutterstock.com

Eine gesunde und hochwertige Ernährung ist für Diskusfische wichtig. Damit beugen Sie einerseits Krankheiten vor und erhalten andererseits die prachtvolle Farbe der Tiere.

Füttern Sie möglichst abwechslungsreich mit einer Auswahl an Trocken-, Frost- und Lebendfutter. Zwischendurch kann es auch ein kleiner vegetarischer Snack sein.

Schon gewusst?

Sie finden im Fachhandel eigens auf Diskus abgestimmte Futtersorten. Viele Halter schwören zusätzlich auf Rinderherz, da dieses besonders viel Eiweiß aufweist.

Beachten Sie, dass Diskusfische ein verkürztes Verdauungssystem haben und daher keine großen Nahrungsmengen aufnehmen können. Füttern Sie daher wenig, dafür aber über den Tag verteilt öfter.

Ausgewachsene Tiere werden zwei- bis dreimal pro Tag gefüttert. Je jünger die Tiere umso häufiger sollten Sie am Tag zur Futterdose greifen.


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Zucht und Vermehrung

Die Zucht von Diskusfischen gestaltet sich als sehr zeitaufwendig, lohnt sich aber durchaus. Hat sich in Ihrer Gruppe ein harmonierendes Paar herauskristallisiert, sollten Sie dieses separat setzen.

Das Foto zeigt einen Diskusfisch mit BabysFoto: Studio 37 / shutterstock.com

Dazu verwenden Sie am besten ein Becken mit einem Volumen von 200 Litern. Viele Züchter lassen diese Becken komplett kahl und fügen nicht einmal Bodengrund dazu. Das hilft dabei, die Keimdichte im Wasser niedrig zu halten.

Diskusfische legen ihren Laich gerne an große, glatte Oberflächen ab. Dazu lassen sich im Fachhandel extra für diesen Zweck zugeschnitten Laichkegel erstehen. So manches Diskusweibchen legt seine Eier aber durchaus auch auf Filterrohre ab.

In der ersten Zeit kümmern sich die Elterntiere selber um den Nachwuchs und ernähren diesen sogar mit einem speziellen Hautsekret.

Danach sollten Sie Jungfische und Elterntiere trennen. Die Aufzucht geschieht nun mit häufigen Fütterungen und auch Wasserwechseln und nimmt daher viel Zeit in Anspruch.

Wenn Sie aber zum ersten Mal Diskusfische erfolgreich aufgezogen haben, können Sie sich definitiv als Profi der Süßwasseraquaristik bezeichnen.

Häufige Fragen zu Diskusfischen

Idealerweise befindet sich in Ihrer Umgebung ein erfolgreicher Diskuszüchter, von dem Sie die Tiere beziehen können. So können Sie die Anlage und Haltungsbedingungen besichtigen und vom Profi wichtige Tipps zur Haltung und zu den idealen Wasserwerten bekommen.

Ist Ihnen das nicht möglich, dann führt Sie Ihr Weg in den Zoofachhandel, der häufig Diskusfische im Angebot hat. Beobachten Sie die Tiere genau und kaufen Sie nur Fische mit einer kräftigen Färbung und lebhaftem Verhalten.

Insbesondere Wildfänge oder Hochzuchtrassen wie Pidgeon Blood sind optische Highlights und verführen zum Kauf. Als Anfänger sollten Sie von solchen Tieren aber lieber noch die Finger lassen. Sie sind nämlich anfälliger für Krankheiten, heikler bei falschen Wasserwerten und schwerer an Trockenfutter zu gewöhnen.

Wählen Sie zu Beginn lieber blaue oder türkise Farbschläge und greifen Sie erst später zu den Spezialisten, wenn deren Haltung reibungslos klappt.

 

Das klappt nur in Ausnahmefällen und sollte vor allem Profis überlassen werden. Da sowohl Diskus als auch Skalare zu den Buntbarschen zählen, zeigen beide ein aggressives Verhalten, was meist die Diskusfische als Verlierer übriglässt.

Skalare sind nämlich wesentlich lebhafter und erhaschen somit auch bei der Fütterung die besten Stücke. Außerdem tragen manche Skalare Parasiten in sich, die für sie harmlos sind, den Diskusfischen aber mitunter das Leben kosten könnten. Wählen Sie daher lieber andere Beifische für Ihr Diskusbecken.

 

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